Blaha hatte seine Halbfinal-Hoffnungen bereits im misslungenen zweiten Durchgang mit zweieinhalb Salti vorwärts und zwei Schrauben zunichte gemacht. Daran vermochten auch vier weitere ansprechende Sprünge nichts zu ändern. "Es ist nicht angenehm, wenn schon nach dem zweiten Sprung alles vorbei ist", erklärte der 19-Jährige, der im Vorjahr in Budapest EM-Rang sechs herausgesprungen hatte. Blaha war seit Wochenbeginn von einer schmerzhaften Entzündung in der linken Schulter behindert worden und hatte daher auch seinen für Dienstag geplanten Start vom 1-Meter-Brett absagen müssen.
Kratochwil lag nach den ersten zwei Sprüngen noch auf Halbfinalkurs. Im dritten Durchgang unterlief der 18-Jährigen bei eineinhalb Auerbachsalti gehechtet dann allerdings ein schwerer Fehler. Sie blieb zu lange in der Hechte und überschlug dann beim Eintauchen. Am Samstag nimmt Kratochwil im Vorkampf vom 3m-Brett erneut den Einzug in das Semifinale in Angriff.
Im Synchronschwimmen wurde die Französin Virginie Dedieu nach fast zweijähriger Wettkampfpause zum dritten Mal in Folge Solo-Weltmeisterin. Nachdem die 28-Jährige nach ihrem WM-Erfolg 2005 in Montreal ihre Karriere eigentlich beendet hatte, holte sie in der Rod Laver Arena erneut Gold und verwies die Russin Natalia Istschenko und die Spanierin Gemma Mengual auf die Plätze.
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.