Fr, 19. April 2019
19.12.2017 18:00

Kurzschluss

Windrad im Burgenland brannte: 2 Schwerverletzte

Beim Brand eines Windrades im Burgenland sind am Dienstagnachmittag zwei Menschen schwer verletzt worden. Die beiden Techniker einer Servicefirma waren gerade mit Wartungsarbeiten beschäftigt, als das Feuer ausbrach. Ein Kurzschluss dürfte den Brand ausgelöst haben.

Die vom Brand betroffene Windkraftanlage befindet sich nahe einem Güterweg zwischen Gols und Zurndorf im Bezirk Neusiedl am See. Zu dem Unglück kam es gegen 15.30 Uhr. Am Unfallort waren neben der Feuerwehr Gols zwei ÖAMTC-Notarzthubschrauber im Einsatz. "Christophorus 3" flog einen Schwerverletzten in ein Wiener Spital, der zweite Verunglückte wurde von "Christophorus 16" in ein Krankenhaus nach Graz gebracht.

Zahlreiche Notrufe
Der Bereich um das Windrad wurde weitläufig gesperrt, um eine Gefährdung durch herabfallende Teile zu verhindern. Der Brand wurde von vielen Autofahrern bemerkt, bei der Polizei seien deshalb binnen kurzer Zeit zahlreiche Anrufe eingegangen, sagte ein Sprecher.

Löscharbeiten seien aufgrund der großen Höhe des in mehr als 90 Metern gelegenen Brandherdes nicht möglich gewesen. Die Verkleidung der Gondel verbrannte, Teile davon fielen zu Boden, berichtete der Feuerwehrkommandant von Gols, Erich Pittnauer. Gegen 18 Uhr konnte die Feuerwehr wieder einrücken.

Experten analysieren Ursache
Die von der Energie Burgenland Windkraft betriebene Anlage sei vorschriftsgemäß regelmäßig gewartet worden, teilte die Energie Burgenland in einer Stellungnahme mit. Zur Erhebung der genauen Ursache seien Experten des Unternehmens bereits an Ort und Stelle.

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