Mit 14 Siegen en suite und viel Selbstvertrauen war Meusburger in die Begegnung mit Pin gegangen und gestaltete bei windigen Bedingungen den ersten Satz auch viel versprechend. "Da war dann aber ein enges Game im zweiten Satz", deutete Meusburger den Zeitpunkt des Umschwungs an. Schon am Donnerstag reist sie weiter, da sie vermutlich schon am Freitag in Hobart im Einsatz sein wird.
Meusburgers nun beendete Siegesserie ist beachtlich, auch wenn sie zum Großteil auf Challenger-Ebene errungen wurde. Vor allem liegt aber auch ein Monat Wettkampfpause zwischen ihren Erfolgen im November in Mexiko und den nunmehrigen vier Erfolgen in Auckland. "Aber gerade das hat mir richtig gut getan. Ich hatte Zeit für einen guten Aufbau, habe auch nur mit Jungs trainiert", erklärte sie.
Dass ihr aber grundsätzlich nun etwas der Knopf aufgegangen sein dürfte, begründet ihr Touring-Coach Heikki Rävnaara ganz simpel: "Yvonne hat schon vorher gut gespielt, aber es haben einfach die Ergebnisse gefehlt." Basis für den Umschwung waren jedoch kleine Umstellungen bei Aufschlag und Vorhand sowie im taktischen Bereich.
"Das Zeug für die Top 100 hat sie sicher. Aber früher wollte sie es erzwingen, jetzt schaut sie von Turnier zu Turnier," meinte Rävnaara. Nach dieser Woche wird sich die derzeit auf Platz 135 liegende Meusburger um 125 wieder finden.
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