Fr, 19. Oktober 2018

Salzburg jubelt

27.11.2017 07:43

"Was Jungs geleistet haben, ist großartig!"

Red Bull Salzburg Salzburg baute mit "Kampfsieg" Abstand auf Titelrivale Rapid auf acht Zähler aus. Trainer Mrco Rose entschuldigte sich bei Torjäger Dabbur. Für die Systemumstellung auf Fünferkette hatte im Training die Zeit gefehlt.

Was für eine Partie, was für ein Schlager! Und Salzburg verließ zum Abschluss der hoch intensiven "Woche der Wahrheit" nach dem 5:0 gegen Sturm und dem 3:0 gegen Guimarães das Feld erneut als Sieger. Beim erkämpften 3:2-Coup in Hütteldorf verbrauchten Valon Berisha und Co. gefühlt aber so viel Kraft wie in den beiden Partien zusammen: "Wir sind in Wien über unsere Grenzen gegangen", blies Berisha nach Schlusspfiff durch. Wobei der "Wikinger" zugeben musste, dass die Partie ganz nach seinem Geschmack gewesen ist: "Kämpfen bis zum Umfallen, dazu die Stimmung, das war Spannung pur!"

Systemumstellung
Ein Grund, warum Salzburg Sieg drei binnen acht Tagen feiern und den Vorsprung auf Titelrivale Rapid auf acht Punkte ausbauen konnte, lag wohl auch an der Systemumstellung. Die Bullen traten im ungewohnten 5-4-1 an. "Es war einfach den Strapazen der letzten Wochen geschuldet", wusste Xaver Schlager, der wieder einen umsichtigen Mittelfeldspieler abgegeben hatte."Bestehen immer" Rose gestand sogar: "Wir hatten nicht mal Zeit gehabt, das System zu trainieren, haben nur zwei Tage darüber gesprochen!" Zeigt auch, wie flexibel der Meister ist. "Das ist sicherlich ein Grund für den Erfolgslauf: Egal wer spielt, egal welches System gespielt wird - wir können immer bestehen", grinste Schlager.

Es gab am Feiertag in "Sankt Hanappi" aber nicht nur erfreute Bullen-Gesichter. Unmittelbar nach Schlusspfiff gab Rose einen Jubelschrei von sich, suchte dann gezielt Munas Dabbur auf. Der Topstürmer war "Opfer" der Systemumstellung: "Munas nicht spielen zu lassen, war keine Entscheidung gegen ihn, sondern eine für eine neue Idee. Die Entscheidung hat mich schlaflose Stunden gekostet und ,Muni‘ ist natürlich schwer enttäuscht. Ich muss mich bei ihm entschuldigen", erklärte der Deutsche.

Der elffache Liga-Torschütze Dabbur wird die unfreiwillige Pause aber spätestens am Mittwoch wohl wieder vergessen haben. Da wartet daheim bereits Mattersburg. "Bis dahin heißt es wieder mal regenerieren. Das können wir zum Glück schon!" Das Siegen sowieso. Das 3:2 gestern war der 21. Erfolg im 30. Saisonspiel, Rose: "Was die Jungs bisher geleistet haben, ist großartig!"

Valentin Snobe, Kronen Zeitung

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