19.12.2006 11:53 |

TV-Studie

Österreicher mögen Filme und hassen Reality-TV

Ob Action- oder Herzschmerz: Österreicher lieben Filme. Im Ranking der beliebtesten Fernsehformate liegt der Film deutlich auf Platz eins, gefolgt von Nachrichten. Während sich Männer und Frauen bei diesen beiden Punkten einig sind, liegen bei den Frauen Soaps und Serien auf Platz drei, Männer bevorzugen Dokumentationen. Das ergab eine Umfrage des Kabelnetzbetreibers UPC in insgesamt 13 Ländern.

Mehr als die Hälfte der insgesamt 463 befragten Österreicher nannten den Film als eines der populärsten Fernsehformate. Bei den Männern waren es genau 50 Prozent - bei den Frauen sogar 58 Prozent. 47 Prozent der Frauen und 35 Prozent der Männer schalten außerdem bei den Nachrichten den Fernseher ein.

Im Beliebtheitsranking der Herren folgen Dokumentarfilme, Sport und Krimis, während bei den Damen 34 Prozent Soaps und Serien bevorzugen (von den Männern gaben das nur 14 Prozent zu), gefolgt von Krimis und Dokumentationen. Die wenigsten können sich für Reality-TV begeistern (zwei Prozent). Ebenfalls unbeliebt sind Gesundheitsprogramme (fünf Prozent) sowie Kunst (sieben Prozent).

Am größten ist der Geschlechter-Unterschied in punkto Sport: 38 Prozent der Männer interessieren sich laut Studie besonders für Fußball, Formel 1 und Co, allerdings nur acht Prozent der Frauen. Einig sind sich Herr und Frau Österreich allerdings in ihrer Lieblings-TV-Sportart: dem Skifahren. Fußball, das im gesamteuropäischen Vergleich mit 46 Prozent klar in Führung liegt, ist in Österreich nur die Nummer zwei.

Gefragt wurde auch nach den beliebtesten Nachrichtensprechern - hier lag Ingrid Thurnher mit 27 Prozent vor Danielle Spera mit 21 Prozent. Platz drei - allerdings weit abgeschlagen - besiedelte Armin Wolf mit neun Prozent. Zum beliebtesten Sportmoderator kürten die Befragten Heinz Prüller, unmittelbar gefolgt von Robert Seeger und Rainer Pariasek.

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