06.10.2017 22:10 |

Es bewegt sich doch:

Zukunft für den Obus

Es geht blitzschnell: Ein Mast, eine Leitung, ein Stromanschluss, das war es dann auch schon. Zu sehen derzeit in der Land- und in der Bahnhofstraße in Itzling.

Hier geschieht folgendes: Die Linie 3 wird um einige hundert Meter verlängert, sodass schon ab dem 10. Dezember 2017 ein direkter Anschluss zwischen den Regionallinien aus dem Flachgau und dem städtischen O-Bus-Netz entsteht. Von der Autobahnabfahrt Nord kommend sieht man das genau: Es sind übrigens erfahrene österreichische Firmen, die hier werken.

Und es ist ein weiterer Beweis für die Richtigkeit der Linie unserer "Krone"-Aktion "Was bewegt die Stadt Salzburg?": Das seit 1940 bestehende System der Oberleitungsbusse bewährt sich.

Die Salzburger haben dies bei der großen "Krone"-Volksbefragung genau so gesehen.

Viel wird derzeit über möglicherweise sogar lenkerlose Batteriebusse diskutiert. Abgesehen davon, dass wir nicht auch noch den Beruf des Buslenkers abschaffen sollten, der alles sieht und sofort eingreifen oder helfen kann, gibt es in Österreich ja mehr als 300.000 Joblose. Noch einen Berufszweig vernichten, damit Konzerne höhere Renditen haben?

Ziemlich interessant erscheinen mir die Batteriebusse einer internationalen Firma, die in Graz und in Bulgarien einen Crash mit Kollateralschaden hingelegt haben.

Die Batterie-Busse in der steirischen Metropole mussten wegen lebensgefährlicher Mängel eingestellt werden, auch in Sofia stehen sie in den Garagen. Die Firma, für die sich einige Politiker interessieren, hat israelisches Kapital, chinesische Technik und eine bulgarische Produktion.

Mit dem ersten Einsatz des Mega-Liners auf der O-Buslinie 3 wurde ein unfassbarer Zustand bereinigt: In den Stoßzeiten herrschte lebensgefährliches Gedränge.

Auch die kommenden Cityjets auf der Bahn stellen einen großen Fortschritt dar.

Die Ausreden ziehen nicht mehr: Die Öffis können rasch und ohne lange Versuche massiv verbessert werden.

Hans Peter Hasenöhrl, Kronen Zeitung

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