Sa, 22. September 2018

Musste aufs WC:

26.09.2017 07:54

64-Jähriger fuhr im Weg stehenden Feuerwehrmann an

Wenn man muss, dann muss man. So erging es einem 64-Jährigen heuer Mitte August in einer Tiroler Gemeinde. Der Mann musste so dringend aufs WC, dass er einen Feuerwehrmann, der die Straße sperrte, mit dem Auto "wegräumte". Am Montag kam der Oberländer vor Gericht mit einer Diversion und einer Spende davon.

Auch wenn die Situation am Montag am Innsbrucker Landesgericht für alle Anwesenden nachvollziehbar war - so darf man einfach nicht handeln. Ein 64-jähriger Pkw-Lenker litt heuer am 18. August unter Durchfall und musste ganz dringend aufs WC. Er hatte seine rettende Garage fast erreicht, aber eine vorübergehende Straßensperre verhinderte die Zufahrt.

Feuerwehrmann musste sich über Motorhaube abrollen
Kurzerhand wich der Lenker auf den Gehsteig aus und fuhr weiter - auch, als sich ein Feuerwehrmann in den Weg stellte. Dieser wurde so weit zurückgedrängt, dass er schließlich nicht mehr weiterkonnte und sich seitlich über die Motorhaube abrollen musste.

Widerstand gegen die Staatsgewalt heißt dieses Delikt, das den 64-Jährigen auf die Anklagebank brachte. Dort gab man dem Vorfall aber jenen Stellenwert, den er verdient: Gegen 250 Euro Geldbuße und Bezahlung einer 500-Euro-Spende an die Feuerwehr wird das Verfahren eingestellt.

Der Oberländer erklärte sich einverstanden und versprach, die verhängten Beträge unverzüglich einzahlen zu wollen. Dann ist die Sache ein für alle Mal aus dem Weg geräumt ...

Kronen Zeitung

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