Mi, 15. August 2018

Erste Ergebnisse

29.08.2017 17:55

50 Millionen Euro für neuen "Snow Space Salzburg"

30 Grad, Badewetter, aber in den Köpfen von Christoph Baumann, Ernst Brandstätter und Wolfgang Hettegger ist schon Winter. Im März hat Wagrain das Skigebiet Flachau "geschluckt", jetzt gibt es erste Ergebnisse: 50 Millionen Euro werden investiert, einen neuen Namen gibt es auch: Snow Space Salzburg.

Und zwar präsentieren sich unter diesem Namen Flachau, Wagrain und St. Johann-Alpendorf. Bisher ein Konglomerat, mit dem G-Link seit ein paar Jahren enger verbunden, jetzt eine Einheit auch in der Praxis.

Um mit den "Riesen" im Pinzgau mithalten zu können, werden bis zum Winter 2019/2020 50 Millionen Euro investiert (Siehe Daten & Fakten). "Wir waren immer Vorreiter, das sind wir jetzt wieder. Sind wird einmal ganz ehrlich: Die Seilbahnen sind der Motor des Wintertourismus und ohne den währen wir in Westösterreich alle bettelarm", betonte Ernst Brandstätter (Flachau) als er mit seinen Kollegen Christoph Baumann (Wagrain) und Wolfgang Hettegger (St. Johann-Alpendorf) am Dienstag die Neuigkeiten präsentierte.

Alle drei und die 270 Mitarbeiter eint ein Ziel: Ein Premium Skigebiet, das im Endausbau 210 Pistenkilometer und höchsten Komfort zu bieten hat. Im kommenden Winter soll der Skifahrer einige Änderungen schon spüren: Ein einheitliches Leitsystem, noch besser präparierte Pisten und nicht zuletzt eine Familientageskarte um 129 Euro an den Wochenenden. Das hat die Bundeswettbewerbsbehörde bei der Fusion Wagrain-Flachau als Bedingung gestellt. Der fast schon automatisierte Aufschrei, dass die Tageskarte 51,50 Euro kosten wird, wäre für August zu früh. Er kommt vermutlich im Oktober.

Melanie Hutter, Kronen Zeitung

Daten & Fakten:

  • Alle Neuerungen im Snow Space Salzburg sollen bis zum Winter 2019/2020 fertig sein.
  • Neu gebaut wird die Flying Mozart-Gondel auf das Grießenkar in Wagrain. Kosten: 25 Millionen Euro.
  • Die Verbindung zwischen Wagrain und Kleinarl/Flachauwinkl, damit die indirekte Anbindung an Zauchensee, kostet zirka 12 Millionen Euro.
  • Die Modernisierung der Sonntagskogelbahn in St. Johann kostet 7 Millionen Euro.
  • Sechs Millionen Euro fließen in die technische Beschneiung.
  • Die Reihenfolge der Investitionen hängt von Behörden und Grundstücksbesitzern ab.
  • Die drei Skigebiete machen 61,5 Millionen Euro Gesamtumsatz, verkaufen zwei Millionen Liftkarten pro Jahr und befördern 20 Millionen Gäste.
  • Da Flachau bald indirekt mit Zauchensee zusammen hängt, ist die 3S-Bahn über die Tauernautobahn um 80 Millionen Euro vom Tisch.

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