06.08.2017 20:14 |

Schock sitzt tief

Blitzopfer hatten tausend Schutzengel

Tausend Schutzengeln hatten die Blitzopfer der Rudenhütte in der Asten, denn der Blitz ist mit voller Wucht durch die Hütte gefahren und hat die ältere Tochter voll erwischt. Wie die "Krone" berichtete, wurden bei dem Unwetter zwei Schwestern verletzt. Und es dauerte Stunden, bis die Opfer im Klinikum ankamen.

"Der Blitz ist bei der linken Hand rein und unter dem Schienbein des rechten Fußes wieder ausgetreten", erzählt Cornelia Suntinger noch immer unter Schock. Sie war mit ihren drei Töchtern Freitagabend in der Rudenhütte in der Asten mit Essensvorbereitungen für die Viehtreiber beschäftigt, als das Unwetter aufzog. "Melanie hat gedacht, sie schmilzt. Es war schrecklich. Ich bin dann mit den drei Kindern aus der Hütte in einen Stall in der Nähe geflüchtet. Dort waren Gott sei Dank auch Decken, denn meine Mädchen haben alle gezittert. Noch dazu konnte Melanie ihre Beine nicht mehr spüren. Wir hatten große Angst. Auch die Rettungskette hat überhaupt nicht funktioniert, so habe ich meinen Mann angerufen und der ist dann mit den Nachbarn und dem Großvater zu uns rauf und hat uns die Hälfte hinuntergetragen, bis die Bergrettung uns entgegenkam. Wir sind erst um 3.15 Uhr früh im Klinikum angekommen. Wir hatten trotzdem tausend Schutzengeln", so Cornelia Suntinger. Auch der Großvater versteht nach wie vor nicht, warum keine Flugrettung den Einsatz übernahm.

Claudia Fischer, Kärntner Krone

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