Mo, 22. Oktober 2018

Überraschende Worte

01.08.2017 09:51

BVB-Boss Watzke: Beinahe Rückzug wegen Tuchel-Zoff

Der Geschäftsführer von Borussia Dortmund, Hans-Joachim Watzke, räumte nun in einem Interview mit dem "kicker" offen ein, dass er an einen Rücktritt gedacht hatte. Grund sei der Streit mit Ex-Dortmund-Coach Thomas Tuchel gewesen.

"Zumindest habe ich mir intensive Gedanken gemacht", erklärte Watzke. Besonders bei einer Niederlage im Finale des DFB-Pokals gegen Eintracht Frankfurt hätte der BVB-Boss einen Abschied in Erwägung gezogen. So sei eine Niederlage, obwohl sich die Eintracht toll gewehrt hatte, eine Blamabe gewesen.

Keine sportlichen Gründe
Der Hauptgrund für die Rücktritts-Überlegung sei aber der Streit mit Thomas Tuchel gewesen. Die Unstimmigkeiten waren vor allem nach dem Bombenangriff auf den Mannschaftsbus des BVB vor dem Champions-League-Viertelfinale gegen den AS Monaco öffentlich geworden.

"Monaco war eine außerordentliche Herausforderung, wenn man die nicht gemeinsam besteht, gibt es einen Vertrauensschaden. Und der ist dann eingetreten", blickte der BVB-Boss zurück. Vor dem entscheidenen Bundesliga-Match gegen die TSG Hoffenheim hatte Watzke einen "Dissens" mit dem damaligen Trainer der Borussia öffentlich gemacht.

Vertrag bis 2019
Vertraglich ist Hans-Joachim Watzke noch bis zum 31. Dezember 2019 an den deutschen Cupsieger gebunden. Für das kommende Jahr kündigt er Gespräche mit Dortmund-Präsident Reinhard Rauball an um zu klären "wie wir den Verein für die nächsten Jahre aufstellen."

Nach der Trennung von Tuchel ist ein Rücktritt für Watzke kein Thema mehr. Er will weiter beim BVB bleiben, so lange er das Gefühl habe, dass es ihm Freude machen wüde.

krone Sport
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