Do, 19. Juli 2018

Turnier in Wimbledon

06.07.2017 08:24

Thiem peilt 2. Woche an! Nächste Ofner-Sensation?

Beide sind noch jung, doch während der eine fast schon ein Routinier auf der Tennis-Bühne ist, startet der andere jetzt erst richtig durch. Eins haben der Weltranglisten-Achte Dominic Thiem und Sensationsmann Sebastian Ofner, die gestern miteinander trainierten, aber gemeinsam: Beide glauben daran, dass ihr Höhenflug noch lange nicht zu Ende sein muss.

Gerade erst wurde Sebastian Ofner 21. Sein bisheriges Saison-Highlight war ein Challenger-Finale in Mestre. Und dann das. Wumm! So rasend schnell wie seine Aufschläge spielte er sich aus dem Nichts ins Rampenlicht. Das ist auch im Ranking zu erkennen. In der NextGen-Wertung der unter 22-Jährigen, für die es am Ende des Jahres parallel zum Masters in London erstmals auch ein großes Schluss-Turnier gibt, katapultierte sich Ofner bereits auf Rang 16 nach vorne.

"Bin ich nicht gewohnt"
Zu Kopf steigen wird ihm der schnelle Aufstieg sicher nicht. Noch immer ist er verblüfft von seiner Umgebung: "Uns Spielern wird hier jeder Wunsch erfüllt, so einen Luxus bin ich nicht gewohnt." Trotz seiner Bescheidenheit hat der Steirer, der gern Playstation spielt und Filme schaut, schon genügend Selbstbewusstsein. So glaubt er, dass sein Höhenflug noch lange nicht beendet sein muss, rechnet sich auch gegen den Weltranglisten-18. Jack Sock Chancen aus.

Zur Vorbereitung trainierte er gestern mit Dominic Thiem. Von Günter Bresnik kamen auch Tipps für das heutige Spiel. "Und mit meinem Aufschlag kann ich auf Rasen jeden ärgern", weiß Sebastian.

Zweite Woche im Visier
Auch Dominic Thiem ist erst 23, doch mittlerweile seit über einem Jahr fixer Bestandteil in den Top Ten. In der Rangliste für dieses Jahr ist der österreichische Überflieger aktuell sogar auf dem dritten Platz zu finden. Und in der Form, in der er sich in seinem ersten Match präsentierte, ist ihm zuzutrauen, auch in Wimbledon gute Punkte zu machen. Ein großes Ziel ist das erstmalige Erreichen der zweiten Woche. Bei allen anderen Grand Slams hat Thiem das bereits geschafft, nur nicht auf Rasen. "Ich weiß meinen Weg im Turnier zwar ganz genau", gibt der Lichtenwörther zu, "aber die nächste Aufgabe ist zu schwer, um sich über die weiteren Gedanken zu machen."

"Immer unangenehm"
Obwohl er gegen Gilles Simon mit 5:2 eine gute Bilanz aufweist, die letzten vier Duelle gewann. "Aber wir haben noch nie auf Rasen gespielt", so Thiem, "er war hier schon im Viertelfinale und ist immer unangenehm zu spielen."

Den gestrigen freien Tag nutzte der Niederösterreicher neben dem Training etwas zum Ausspannen. So sah er sich unter anderem mit der französischen Spielerin Kristina Mladenovic die Partie von Viktoria Asarenka an.

Gernot Bachler/Wimbledon, Kronen Zeitung

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