Di, 23. Oktober 2018

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17.05.2017 09:16

Frau gab ihre Hündin als "Fundtier" im Tiko ab

Fieser geht's wohl nimmer: Um ihren Hund loszuwerden, hatte eine Klagenfurterin den Vierbeiner ins Tiko gebracht und den Pflegern vorgegaukelt, das Tier gefunden zu haben. Ein Facebook-Eintrag hat dieses Täuschungsmanöver aber rasch aufgedeckt.

Sogar die Tochter der herzlosen Hundebesitzerin musste für den Schwindel herhalten und behaupten, dass sie die junge Hündin in Waidmannsdorf gefunden hätte. Das verschreckte Hundeweibchen wurde im Tierschutzkompetenzzentrum aufgenommen.

"Kommt Aussetzen des Tieres gleich"
Tags darauf fanden die Mitarbeiter vom Tiko aber auf Facebook ein Posting von einem handgeschriebenen Flyer mit Telefonnummer, auf dem eindeutig die abgegebene Hündin zu erkennen war. Sie sollte wegen Krankheit verkauft werden. "Wir haben uns mit der Frau natürlich umgehend in Verbindung gesetzt, um klarzustellen, dass diese Vorgehensweise rechtlich nicht in Ordnung ist. Denn das kommt ja dem Aussetzen eines Tieres gleich."

Hündin soll bald vermittelt werden
Die Frau hat aber das Gespräch entrüstet beendet und ist seither nicht mehr erreichbar. "Wir haben die süße Mischlingshündin auf den Namen 'Lola' getauft und arbeiten nun daran, dass wir sie übereignet bekommen, damit wir sie dann vermitteln können", so Sonja Widerström vom Tiko.

Claudia Fischer, Kronen Zeitung

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