27.04.2017 15:35 |

Prozess in Graz:

Asylwerber fiel in Zug über Studentin her

"Das Opfer hat in Todesangst geschrien", sagt Staatsanwältin Kerstin Schilcher-Schmidt. Zum Glück hörten andere Zugpassagiere die Hilferufe und rissen den Afghanen von der Studentin herunter. Mit einem Komplizen stand der Asylwerber am Donnerstag in Graz wegen versuchter Vergewaltigung vor Gericht.

Die Afghanen, angeblich 15 und 18 Jahre alt, lebten vor der U-Haft in einer Asylunterkunft nördlich von Graz. "Mit dem Zug sind sie öfter nach Graz gefahren", schildert die Anklägerin. Auch um Alkohol zu konsumieren. Anfang Dezember fiel dem Jüngeren auf dem Heimweg im Zug dann sein späteres Opfer auf.

"Er hat sie verbal massiv belästigt, dann begrapscht, geküsst und abgeschleckt", so Schilcher-Schmidt. Als die Studentin panisch zum Pfefferspray griff, schlug der Zweitangeklagte ihr auf das Gesäß, um sie abzulenken. Das nutzte der 15-Jährige, um sie zu Boden zu werfen.

Gleich das nächste Opfer gesucht
Erst das beherzte Eingreifen von anderen Passagieren verhinderte noch Schlimmeres. Während die Zeugen sich um die erschütterte Frau kümmerten, machte sich der Afghane an die Nächste heran, die ihm aber einen Tritt ins Schienbein verpasste.

Gestern vor Richterin Andrea Schwinger-Wagner - die Verhandlung fand unter Ausschluss statt - war das Duo geständig. Zu endgültigen Abklärung ihres Alters wurde vertagt.

Eva Stockner, Kronen Zeitung

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