Mi, 26. September 2018

Brand bei Skilegende

17.03.2017 18:16

Pleiten, Pech & Pannen beim Filmdreh

Unter keinem guten Stern standen die Dreharbeiten für den Film "Erik.Weltmeisterin" auf der Gerlitzen: Verletzte und erkrankte Crewmitglieder machten Regisseur Reinhold Bilgeri zu schaffen. Freitag ging auch noch das Wirtschaftsgebäude von "Hauptdarsteller" Erik Schinegger in St. Urban in Flammen auf.

"Erst hat der Stuntman, der den Erika-Darsteller doubelt, eingefädelt und sich schwer verletzt, dann hatte der Location Scout einen Kreislaufkollaps. Danach klemmte sich jemand den Ischias ein und die Grippe wütete im Team", erzählt Regisseur Reinhold Bilgeri. "Das Schlimmste ist natürlich der Brand beim Erik!"

Bilgeri hat den Ex-Rennfahrer und Skischulbesitzer, um den es sich ja in seinem Film dreht, natürlich sofort angerufen. Erik Schinegger: "Mein Neffe hat den Brand entdeckt und Alarm geschlagen. Als meine Frau Christa kurz danach hinkam, brannte es schon lichterloh. Ihr BMW stand im Gebäude."

Härter trifft ihn jedoch der Verlust des Ski-Drachen "Tabaluga", der auf der Simonhöhe eingesetzt wurde. "Die Kinder liebten ihn. Es wird einen neuen geben."

Mitverbrannt sind Märchenfiguren und Snowboards. Schinegger: "Wir wollten gerade in den Urlaub fliegen. Und jetzt das!"

Brandursache und Schadenshöhe sind ungeklärt. Fünf Feuerwehren standen im Löscheinsatz. Als sie ankamen, stand das Wirtschaftsgebäude bereits in Vollbrand. Die Rauchsäule war kilometerweit zu sehen.

"Die Flammen drohten, auf drei Gebäude überzugreifen. Das konnten wir verhindern", schildert Einsatzleiter Friedrich Nusser.

Katrin Fister und Serina Babka, Kärntner Krone

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