Trotz Widerstand

Grüne kämpfen weiterhin für panikfreies Schlachten

Man muss kein ausgesprochener Tierfreund sein, um Missstände in Schlachthöfen oder barbarische Tiertransporte abzulehnen Stress und Leid wirken sich schließlich ja auch auf die Fleischqualität aus… Mit ihrem Antrag zu "stressfreiem Schlachten" auf der Weide sind die Grünen aber abgeblitzt; ein neuer Anlauf folgt.

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Wie mehrmals berichtet, sollte Schlachten auf der Weide, ohne Angst und Panik sowie den Stress von Transport und Schlachthof, auf Wunsch vieler hin möglich gemacht werden. Nicht jeder sollte das freilich nach eigenem Gutdünken machen "aber unter strengen Auflagen und Vorgaben soll es erlaubt werden", so die Grünen.

Weniger Tierleid angeblich "nicht nachgewiesen"
Die Oberösterreicher würden dies mit einer mobilen Weideschlachtbox umsetzen. Allerdings wurde bei uns der Antrag im Ausschuss kürzlich abgeschmettert, gescheitert sei das an der ÖVP unter Landesrat Christopher Drexler. Dessen Büro weist das so von sich. In Oberösterreich sei das nicht erlaubt worden, das sei eine Fehlinformation. Außerdem "geht es einfach bei uns schlicht nicht, weil es nicht EU-konform ist". Und zudem nicht nachgewiesen sei, dass es weniger Tierleid bedeute.

Weniger Leid und Stress als Ziel
Dem halten die Grünen entgegen, dass "gerade die vorbereitenden Handlungen bei der Schlachtung, das Einfangen, Trennen von der Herde, Verladen, Transport enorme Stress- und Angstfaktoren darstellen", so Lambert Schönleitner. "Das kann im gewohnten Umfeld der Tiere vermieden werden." Die Grünen wollen nun die Oberösterreicher einladen, damit sie, "den Steirern erklären, wie das funktioniert…"

Christa Blümel, Kronen Zeitung

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