Probleme mit Knie

Streitberger-Rückkehr? “Dafür ist Streif zu wild”

Sport
16.01.2017 07:56
Porträt von krone Sport
Von krone Sport

Die ersten Hahnenkamm-Rennen fanden 1932 statt. 84 Jahre später erlebt Kitzbühel am Montag eine Premiere: Erstmals wird auf der berühmten Streif schon so früh in der Woche ein Rennen gefahren.

Am Montag geht es dort um einen Sieg im Europacup. Wobei der Schlussabschnitt mit Hausbergkante und Traverse nicht gefahren wird. Wäre zu gefährlich für die großteils jungen Läufer. Aber auch ein echter Routinier sagte bereits am Sonntag seinen geplanten Start ab: Georg Streitberger.

Vor einem Jahr wurde der 35-jährige Salzburger in der klassischen Abfahrt von der Streif brutal abgeworfen. Wie Landsmann Hannes Reichelt oder Aksel Lund Svindal, mit dem er danach ein Spitalszimmer teilte. Und wie der Norweger, der seine Saison unterbrochen hat, laboriert auch Streitberger weiter an den Folgen des Horrorsturzes.

Mein Knie", sagte er nach den beiden Trainings am Sonntag auf jeweils einem Teil der Strecke, "spielt da noch nicht mit. Dafür ist die Streif zu wild!" Denn vor allem im oberen Streckenabschnitt mit Mausefalle und Steilhang sind die Schläge und Wellen abermals extrem. Und auf den ganz unteren, wo das normal noch extremer ist, trifft das zweifelsohne auch zu. Auf die Läufer wartet somit auch heuer eine echte Herausforderung. Bereits am Dienstag steht das erste Training für die Weltcup-Elite auf dem Programm. In Kitzbühel soll es ab Mittwoch sonnig sein. Und bitterkalt. Was die Streif noch schneller machen könnte. Noch unruhiger. Und vor allem noch gefährlicher.

Peter Frauneder, Kronen Zeitung

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