Gut versorgt?

Tierschützer sorgen sich um die Hunde von Bettlern

Tierecke
09.01.2017 10:22
Porträt von krone.at
Von krone.at

Mit kleinen Hunden an der Leine bitten Bettler Passanten um eine milde Gabe - ein Trend, den Tierschützer mit großer Sorge beobachten. Denn oft teilen sich mehrere "Bedürftige" einen Vierbeiner.

Wirklich arm sind hier nur die Hunde. Das bestätigt auch ein Fund in einem verlassenen Keller. Dort wurde ein armer Vierbeiner nämlich von seinen "Herrchen" geparkt, während diese eine Pause vom Betteln machten. Der vier Monate alte Rüde wurde ins St. Pöltner Tierheim gebracht, wo er wieder aufgepäppelt wurde.

Herkunft der Hunde ist unbekannt
Für die Experten ein Skandal: "Angeblich sollen die Verdächtigen auch versuchen, die kleinen Welpen zu verkaufen", heißt es. Woher die Hunde stammen, ist bislang übrigens noch nicht bekannt.

Neue Debatte zum Bettelverbot
Der Fall lässt jedenfalls die Debatten um ein Bettelverbot in der niederösterreichischen Landeshauptstadt wieder aufflammen, das zuletzt von der Opposition im Rathaus gefordert wurde. "Wir brauchen einfach mehr Kontrollen!", verlangt ein ansässiger Unternehmer. Nur so könne man der - für Mensch und Tier - unangenehmen Situation endlich Herr werden.

Thomas H. Lauber, Kronen Zeitung

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Tierecke
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