Di, 25. September 2018

Lenkerin unverletzt

04.10.2016 09:43

Wespe verjagt - und dann verunfallt

Eine Wespe, die ihr vors Gesicht flog, war schuld, dass Montagvormittag in St. Marein bei Neumarkt eine Autolenkerin ihr Fahrzeug verriss. Der Wagen krachte gegen die Leitschiene, eine knapp zwölf Meter lange Alu-Stange bohrte sich durch das Fahrzeug und verfehlte die vierfache Mutter aus Straßburg (Ktn.) nur um Haaresbreite.

"Mein Mann ist Kfz-Mechaniker und wollte ein Auto nach Neumarkt überstellen", berichtet die 43-Jährige. "Ich bin 300 Meter hinter ihm mit unserem Firmenwagen, einem Mercedes Vito, nachgefahren."

Gegen neun Uhr wurde die vierfache Mutter durch einen ungebetenen Fahrgast gestört: "Da war so eine lästige Wespe im Auto. Ich hab’ die Seitenscheibe geöffnet, aber sie hat einfach nicht raus wollen. Dann ist sie vor meinem Gesicht herumgeflogen, ich hab’ eine Abwehrbewegung gemacht - und dann ist es leider auch schon passiert."

Leitschiene schoss durchs Fahrzeug
In St. Marein bei Neumarkt geriet das Auto auf Höhe der Hammerl-Klamm nach rechts und schlitterte etwa 30 Meter die Leitschiene entlang. Dabei durchstieß ein knapp zwölf Meter langer Alu-Teil den Motorblock, schoss im Bereich der Kupplung knapp am linken Fuß der Lenkerin vorbei und trat bei der Fahrertür wieder aus.

"Das war mir erst gar nicht bewusst", sagt die Kärntnerin. "Ich war fertig, weil das Firmenauto kaputt war. Aber dann ist mein Mann zurückgekommen. Er hat vor seinem Ziel umgedreht, weil er mich nicht mehr im Rückspiegel gesehen hat. Er hat schon recht - was ist ein Blechschaden im Vergleich zu dem, was mir hätte Schlimmes passieren können?"

Die 43-Jährige ("23 Jahre war ich unfallfrei unterwegs") feiert jetzt ihren zweiten Geburtstag.

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