Mi, 20. Juni 2018

Nach Ja der FP

16.09.2016 14:18

Bahn frei für Grazer Murkraftwerk

Jetzt müsste es mit dem sprichwörtlichen Teufel zugehen, würde das Grazer Murkraftwerk nicht gebaut. Der Grazer FP-Chef Mario Eustacchio gab nun sein Okay für eine "Ratenzahlung", die steirische Landesspitze stellt sich demonstrativ hinter das Projekt und ein potenter Investor steht parat. Aber der Reihe nach…

Das große Problem der Energie Steiermark waren lange Zeit die (zu) hohen Investitionskosten für das Murkraftwerk.

Blaues Ja

20 Millionen Euro etwa wollte man zum neuen, 81 Millionen Euro teuren, Sammelkanal entlang der Mur zuschießen, der im Zuge der Errichtung des Kraftwerks von der Stadt Graz gebaut werden soll. Das will man immer noch - aber nicht sofort, sondern per 25-jähriger "Ratenzahlung". Dafür braucht es aber das Okay des Grazer Gemeinderates - VP und SP sind dafür, KP und Grüne dagegen. Es hing an der FP. Und die sagt nun laut und deutlich: Ja!

Eustacchio erklärt, dass VP-Bürgermeister Siegfried Nagl seine Bedenken ausräumen konnte, dass durch die Vorfinanzierung der Stadt wichtige Verkehrsprojekte auf der Strecke bleiben könnten. Eustacchio: "Wir waren ja immer für das Projekt Murkraftwerk."

Zudem konnte die Energie Steiermark durch Nachverhandlungen weitere Investitionskosten in Höhe von zehn Millionen Euro einsparen. Auch die Entwicklung des Strompreises sieht nun wesentlich positiver aus.

Investor bereit

All diese Faktoren (vor allem die Senkung der Investitionskosten) waren nötig, damit die Energie Steiermark einen Investor an Bord holen kann. Der steht parat (wir haben exklusiv berichtet), will vorerst aber geheim bleiben.

Landesspitze dafür

Am 27. 9. tagt der Aufsichtsrat der Energie Steiermark - alles als ein Ja zum Murkraftwerk wäre eine riesige Überraschung. Dies vor allem, weil sich die Landesspitzen und Eigentümervertreter hinter das Projekt stellen. Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer (VP) und sein Vize Michael Schickhofer (SP): "Das geplante Kraftwerk ist ein starker Impuls für die Steiermark und Anstoß für rund 1800 neue Arbeitsplätze. Das Auftragsvolumen geht fast ausschließlich an heimische Unternehmen."

Baustart für das Murkraftwerk wird wohl noch heuer sein…

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