21.03.2016 08:33 |

Trotz Verbots

Nordkorea feuert erneut Raketen ins Meer

Nordkorea hat am Montag trotz eines internationalen Verbots wieder Raketentests durchgeführt, wie die südkoreanische Agentur Yonhap unter Berufung auf Angaben aus der Regierung in Seoul meldete. Mehrere Kurzstreckenraketen seien abgefeuert worden und ins Japanische Meer vor der Ostküste der Koreanischen Halbinsel gestürzt.

Erst am Freitag hatte das international isolierte Nordkorea zwei Raketen ins Meer geschossen. Nach US-Angaben handelte es sich dabei vermutlich um Mittelstreckenraketen vom Typ Rodong. Pjöngjang reagiert damit auf das jährliche Großmanöver Südkoreas und der USA, das wie in den Vorjahren für einen Anstieg der Spannungen auf der Koreanischen Halbinsel sorgt.

Südkorea erklärte unterdessen, es sei jederzeit auf einen neuen Atomtest Nordkoreas vorbereitet. "Wir glauben, dass ein fünfter Atomtest jederzeit stattfinden kann. Die Regierung bereitet sich auf alle Möglichkeiten vor", sagte ein Sprecher des Wiedervereinigungs-Ministeriums in Seoul. Die Regierung gehe davon aus, dass Nordkorea bereit sei, eine weitere Atombombe zu zünden, sobald die Führung das anordne.

Nordkorea hatte am 6. Jänner seinen vierten Atomwaffentest seit dem Jahr 2006 und einen Monat später den Start einer ballistischen Rakete bekannt gegeben. Seither folgten mehrere weitere. Sämtliche Aktionen verstießen gegen UNO-Resolutionen. Der UN-Sicherheitsrat beschloss deshalb Anfang März die bisher schärfsten Sanktionen gegen Pjöngjang.

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