11.03.2016 18:06 |

Halle in Flammen:

Feuer drohte auf Bioheizwerk überzugreifen!

Komplett in Flammen aufgegangen ist Freitagfrüh eine Halle in Mureck, die direkt an ein Biogaswerk anschließt und in der Raps- und Altspeiseöl gelagert werden. "Es war knapp", schilderte Einsatzleiter Christian Schuldes von der FF Mureck die Situation. Um ein Haar hätte das Feuer auf das Biogaswerk übergegriffen. Noch dazu waren in der Halle explosive Gasflaschen gelagert.

Beim Ankommen der Feuerwehr stand die Lagerhalle, die direkt an ein Biodiesel- und Biogaswerk grenzt, in Vollbrand, dicke Rauchschwaden zogen in den Himmel. Ein Mitarbeiter hatte Alarm geschlagen, zahlreiche weitere Notrufe langten bei der Feuerwehr ein.

110 Feuerwehrleute stundenlang im Einsatz
Das Problem: "Die südliche Wand des Werks hatte bereits zu brennen begonnen", berichtet der Abschnitts-Pressebeauftragte Johannes Schreiner. Doch auch diese Situation hatten die insgesamt 110 Kameraden der zwölf Feuerwehren schnell im Griff.

Lebensgefahr durch Gasflaschen
Bald aber neuer Alarm: In der Halle befanden sich gefährliche Gasflaschen! Zwei Möglichkeiten standen im Raum: sie zu kühlen, oder mit gezielten Schüssen durch einen Scharfschützen des Einsatzkommandos Cobra detonieren zu lassen. Der Cobra war aber nicht möglich, vorzudringen, deswegen wurde gekühlt. "Es kann aber auch sein, dass die Acetylenflaschen bereits vorher detoniert sind", erklärt Einsatzleiter Christian Schuldes.

Am frühen Freitagnachmittag war die Situation entschärft, die Nachlöscharbeiten dauerten aber noch stundenlang an. Die Brandursachenermittlung wird vom Landeskriminalamt durchgeführt.

Kommentare
Eingeloggt als 
Nicht der richtige User? Logout

Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung.

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Steiermark

Produktvergleiche

Alle Produkte sehen
Ihre Cookies sind deaktiviert. Die Seite wird daher möglicherweise nicht korrekt angezeigt.