So, 26. Mai 2019
24.01.2016 12:38

Wegen Flüchtlingen

D: Rechtspopulistische AfD weiter im Aufwind

Die Flüchtlingskrise beschert den Rechtspopulisten in Deutschland weiter Zulauf: Die umstrittene "Alternative für Deutschland" (AfD) ist in Umfragen zur drittstärksten politischen Kraft hinter CDU und SPD aufgestiegen. Sie kommt nun auch im "Sonntagstrend", den das Meinungsforschungsinstitut Emnid wöchentlich für die "Bild am Sonntag" erhebt, zum ersten Mal auf zehn Prozent (plus ein Prozentpunkt).

Bereits im jüngsten ZDF-"Politbarometer" hat die AfD mit elf Prozent die Grünen überholt. Auch im "Deutschlandtrend" der ARD von Mitte Jänner hatte sie um einen Prozentpunkt auf zehn Prozent zugelegt - und lag damit gleichauf mit den Grünen.

Vor allem Männern gefällt die AfD
Zuspruch findet die AfD allerdings laut Emnid fast ausschließlich bei Männern. Während nur zwei Prozent der wahlberechtigten Frauen derzeit AfD wählen würden, sind es bei den männlichen Deutschen 17 Prozent. Umgekehrt ist das Geschlechterverhältnis bei den Regierungsparteien: 40 Prozent der Wählerinnen würden ihr Kreuz bei CDU/CSU machen (Männer 32 Prozent), 30 Prozent bei der SPD (Männer 20 Prozent).

Trotz der guten Umfragewerte glauben aber 68 Prozent der Befragten, dass die AfD nur eine vorübergehende Erscheinung ist. Experten führen den Zuspruch für die Rechtskonservativen im Moment vor allem auf die Flüchtlingskrise zurück. Zuletzt hatte ihnen der Streit um den Ausschluss bei TV-Duellen vor den Landtagswahlen am 13. März in Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und Sachsen-Anhalt zusätzlich Schlagzeilen beschert.

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