Rund um die Antonigasse in Währing gehen die Wogen hoch. Grund dafür sind zwei Dauerbaustellen, die das Leben und vor allem Parken erschweren.
Die Geschichte ist oft dieselbe: Ein Investor kauft ein schönes Altbauhaus, lässt es aufstocken und macht aus einem schönen Garten Garagenplätze. So weit, so gut. Doch was die Anrainer in der Antonigasse am meisten aufregt, ist die Dauer der Bauarbeiten – als auch deren Ausmaß.
„Es ist eine enge Gasse. Die Baustelleneinrichtungen nehmen mittlerweile die halbe Gasse ein, inklusive Halteverbote. Um einen Parkplatz zu finden, muss man eine halbe Stunde im Kreis fahren“, schildert Christine Pont. In Zeiten, in denen das Parken teurer wird, umso ärgerlicher. Was aber noch frustrierender ist: Über Wochen stand die Baustelle still.
Baustelle wird noch lange bestehen
Anscheinend gab es Probleme mit dem Bauträger, der Firmenwechsel dauerte. Daher wurde die Baustellengenehmigung auch um ein Jahr verlängert. Für die Anrainer bedeutet dies also noch länger: Lärm, Schmutz und keine Parkmöglichkeiten. Was Pont vor allem kritisiert, ist die fehlende Kommunikation seitens der Stadt mit den Bewohnern. „Alle Nachbarn sind unzufrieden und grantig“, sagt sie.
Klimafreundlich?
Denn nur wenige Meter weiter wartet das nächste Bauvorhaben: Das Projekt Antoni & Hilde. Eingereicht wurde es vom Währinger Klimateam, im Oktober starteten die Arbeiten. Das Ziel: ein grünes Grätzelwohnzimmer in der Antonigasse an der Ecke zur Hildebrandgasse. Im Zuge des Projekts wird der Straßenabschnitt bis auf die Zufahrt zu den Garagen autofrei, 260 Quadratmeter an Grünfläche entstehen. „Wir Anrainer ohne Garage müssen jetzt rundherum fahren. Das ist auch nicht klimafreundlich“, sagt Pont.
Auf „Krone“-Anfrage sagte Bezirksvorsteherin Silvia Nossek (Grüne), dass die Arbeiten bei Antoni & Hilde bald abgeschlossen sein würden. Auf die zweite Baustelle habe man als Bezirk keinen Einfluss, da sie von einer Privatperson betrieben werde.
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