13.11.2015 19:42 |

ÖFB-Neuling

Robert Gucher: Auf den Spuren von Prohaska und Co.

Österreichische Teamspieler aus der italienischen Serie A gab es bisher zwölf - der 24-jährige Robert Gucher von Frosinone könnte die Nr. 13 werden.
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Herbert Prohaska - da muss Robert Gucher lächeln, als er mit Österreichs Jahrhundert-Fußballer verglichen wird: "Von ihm bin ich noch weit entfernt, sehr weit sogar." Dabei wandelt Gucher auf Prohaskas Spuren, könnte so wie der ehemalige Regisseur von Inter Mailand und AS Roma zu jenem Kreis österreichischer Teamspieler gehören, die parallel zu ihren Teamehren in der italienischen Serie A spielten - zwölf waren es bisher, Gucher könnte die Nummer dreizehn werden. So wie ein Prohaska, Schachner, Polster, Konsel.

Daran denkt der 24-jährige noch nicht - vorerst ist er froh, eine Einladung zum Team erhalten zu haben: "Für mich ist das eine Bestätigung für den Weg, den ich in den letzten drei Jahren gegangen bin. Der hatte mich ja bis hinunter in die dritte Liga geführt."

2008 war Gucher nach Italien zu Frosinone gewechselt, danach an Genua und Kapfenberg verliehen, ehe er 2012 zurückkehrte - und mit Drittligist Frosinone ein Märchen schrieb: 2014 Aufstieg  und Durchmarsch in die Serie A. Der Lohn: Jetzt spielt er im Stadio Olimpico von Rom, Mailands Giuseppe-Meazza-Stadion oder dem "Juventus Stadium".

"ÖFB-Team ist wie eine große Familie"
Genießen kann er dies aber nicht so richtig: "Wir stehen seit dem ersten Spiel unter Druck, hatten zu Beginn Riesenprobleme, erst jetzt kommen wir etwas besser in Fahrt." Frosinone, das Team, bei dem er Kapitän ist, vergleicht er etwas mit Österreichs Team: "Beides ist wie eine große Familie, die Leute wollen elf Löwen auf dem Platz sehen."

Und seine Zukunft beim Team? "Es war wichtig, die Ideen des Teamchefs kennenzulernen, ich wurde super aufgenommen, konnte mich präsentieren. Alles weitere entscheidet sich in den nächsten Monaten."

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