In einem ausgeglichenen Match gab Thiem im dritten Satz beim Stand von 2:3 seinen Aufschlag ab. Lopez, der in der Weltrangliste als 17. einen Platz besser klassiert ist als der Niederösterreicher, servierte anschließend zum Matchgewinn aus. "Ich kann mir eigentlich nichts vorwerfen. Es war ein sehr gutes Match von beiden", meinte Thiem im Anschluss. "Die Luft in Asien ist natürlich nicht ideal und im dritten Satz war ich am Schluss schon etwas müde. Aber ich habe gekämpft bis zum Schluss."
Lopez rettet sich mit Power-Tennis
Im ersten Satz gelang dem Österreicher ein frühes Break zum 2:1, der Spanier nützte aber wenig später seine erste Chance zum 3:3. Im Tiebreak setzte sich Thiem mit 7:4 durch. Im zweiten Abschnitt schien er beim Stand von 4:3 und 40:0 schon auf den Sieg zuzusteuern, doch sein 34-jähriger Gegner wehrte in der Folge vier Breakbälle ab und glich auf 4:4 aus. Im Tiebreak hatte diesmal Lopez mit 8:6 das bessere Ende für sich.
"Bezüglich Wien ist das kein Dämpfer"
"Als ich im zweiten Satz 4:3, 40:0 geführt habe, hat er besonders stark serviert. Dreimal auf der Vorteilseite mit knallharten Aufschlägen durch die Mitte", sagte Thiem, der neun Breakchancen vergab. "Bezüglich Wien ist das kein Dämpfer, meine Form stimmt. Ich spiele jetzt hier noch Doppel und versuche dann, mich optimal vorzubereiten", meinte der Weltranglisten-18. im Hinblick auf die Erste Bank Open in der kommenden Woche. Es werde dort allerdings alles andere als leicht. "Es gibt sehr viele gute Aufschläger im Feld, und gegen die muss man natürlich aufpassen", sagte Thiem.
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