"Keine Manipulation"

Ecclestone dementiert TV-Boykott gegen Mercedes

Sport
29.09.2015 07:45
Bernie Ecclestone hat die Vorwürfe eines angeblichen TV-Boykotts gegenüber den Mercedes-Piloten Lewis Hamilton und Nico Rosberg zurückgewiesen. Die Mercedes-Verantwortlichen klagten über zu wenig TV-Präsenz beim Grand Prix von Japan. "Wir haben uns vor einigen Wochen grundsätzlich über die Regie-Führung bei den Rennen unterhalten und sind zu dem Schluss gekommen, das Mittelfeld öfter zu zeigen", sagte Ecclestone, als er mit den Vorwürfen konfrontiert wurde.

Formel-1-Boss Bernie Ecclestone hat Verschwörungstheorien rund um die TV-Übertragung des Grand Prix von Japan in Suzuka eine Absage erteilt. "Niki Lauda und Toto Wolff kennen diese Überlegungen und werden das verstehen. Es gab keine Manipulation", sagte Ecclestone gegenüber "Die Welt".

"Unterstützung der Mittelfeld-Teams"
Die Regisseure hätten es in Japan "vielleicht etwas übertrieben", er habe diesmal aber dennoch nicht eingegriffen. Ecclestone stellte klar: "Meilenweit in Führung liegende Autos zu zeigen ist langweilig, außerdem können wir damit die Mittelfeld-Teams besser unterstützen."

Niki Lauda (links) mit Toto Wolff (Bild: GEPA)
Niki Lauda (links) mit Toto Wolff

Die Silberpfeile fühlten sich nach dem Rennen am Sonntag vernachlässigt. "Ich war nicht sicher, wo wir während des Rennens waren", meinte Wolff nach dem Großen Preis, "ich musste auf die Zeittafeln schauen, weil man die Autos auf der Strecke ja nicht sehen konnte". Auch Niki, Aufsichtsratschef von Mercedes, zeigte sich ebenfalls rritiert von der Bild-Auswahl der Regie: "Selbst beim Boxenstopp hat man Lewis, den Führenden, nur noch beim Herausfahren gesehen."

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(Bild: KMM)



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