"Wir müssen derzeit zu Kenntnis nehmen, dass wir mit guten Nationalmannschaften nicht mithalten können. Da hilft es nichts, sich Sand in die Augen zu streuen. Nichts ist gefährlicher, als sich selbst etwas vorzumachen", analysierte Hickersberger am Tag danach. "Der Gegner war klar besser. Wir sollten in zwei Jahren ähnlich weit sein wie Kroatien, um unsere Ziele zu erreichen."
Trotz der deutlichen Unterlegenheit will der Teamchef auch in den künftigen Testspielen gegen hochkarätige Kontrahenten antreten. "Wir können von solchen Gegnern am meisten lernen, daher müssen wir weiterhin gegen starke Gegner spielen und uns weiterbilden."
Steigerung in der Defensive nötig
Um gegen große Kaliber halbwegs zu bestehen, ist vor allem eine Steigerung in der Defensive erforderlich, wie auch Hickersberger weiß. "Die Viererkette hat nicht harmoniert und bei den Gegentoren Fehler gemacht." Die schwache Leistung von Martin Stranzl lag für "Hicke" in dessen Auftritt im russischen Cupfinale mit Spartak Moskau am vergangenen Samstag begründet.
Grundsätzlich positiv bewertete Hickersberger den Auftritt der drei Debütanten Marc Janko, Thomas Prager und Christoph Leitgeb. "Mir hat imponiert, wie Janko gegen international anerkannte Verteidiger gespielt hat. Auch Prager hat mir gut gefallen", urteilte der 58-Jährige. Grund zur Freude hatte Hickersberger in Anbetracht der Leistung von Andreas Ivanschitz. Der Teamkapitän bot als "Freigeist" in seinem 20. Länderspiel die wohl beste Leistung im ÖFB-Trikot.








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