"Minex" in Zeltweg

150 Einwendungen gegen Industriewerk

Steiermark
17.09.2015 23:33
Zeltweg soll einen neuen Industriebetrieb mit 70 Arbeitsplätzen bekommen: Die Firma "Minex" plant eine Verhüttungsanlage um 80 Millionen Euro. Anvisierte Inbetriebnahme: 2018. Doch eine Bürgerinitiative macht längst mobil. Im laufenden UVP-Verfahren wurden gut 150 Einwände gegen das Projekt vorgebracht.

"Wir sind gekommen, um zu bleiben. Wir sind kein Finanzinvestor, der sich nach wenigen Jahren wieder verabschiedet", sagt Maleachi Bühringer. Er ist Geschäftsführer von "Refratechnik". Das deutsche Familienunternehmen mit weltweit etwa 1400 Mitarbeitern hält 70 Prozent an der Grazer Firma "Minex". Diese plant in Zeltweg ein Werk, in dem jährlich 100.000 Tonnen des Kraubather Erz’ zu von der Industrie benötigten Produkten wie Magnesiumverbindungen verarbeitet wird. Das Rohmaterial stammt aus den nahen Steinbrüchen von Preg und St. Stefan. "Die Reserven sind quasi unerschöpflich", sagt "Minex"-Chef Heinz Brunold.

Der Standort (ehemaliges Kraftwerksgelände) ist laut Bühringer "optimal", die lokale Politik stünde hinter dem Vorhaben. Doch eine Bürgerinitiative kurbelte zuletzt ordentlich. Ein Hauptkritikpunkt ist die Einleitung von erwärmten Wasser in die Mur. Ob der geplante Baustart 2017 hält, ist daher fraglich.

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