"Für mich ist er einer der besten Spieler der Welt", hatte Chelsea -Trainer Jose Mourinho dem 29-Jährigen schon vor der Vertragsunterzeichnung Rosen gestreut. "Er spielt intelligent, ist taktisch ausgesprochen versiert und schießt viele Tore." Weit weniger erfreulich wird wohl sein Abschied aus München ausfallen. In einem Interview in der Montag-Ausgabe des deutschen Fachmagazins "kicker" zog Ballack zufrieden Bilanz aus vier Jahren in München, ging mit seinem Ex-Verein aber auch hart ins Gericht.
Böses Blut zum Abschied
"Die Tatsache, dass es im Lauf der Monate von Seiten der Bayern immer mehr populistische Aussagen zu meiner Vertragssituation gab, dass man am Ende sogar versucht hat, Fans gegen mich aufzuwiegeln, kann ich ganz gut einordnen", meinte der Deutsche, der den Bayern-Vorstandsvorsitzenden Karl-Heinz Rummenigge als Hauptbeteiligten ortete.
Ballack wurde 2002, 2003 und 2005 zum "Deutschen Fußballer des Jahres" gewählt, im wichtigsten Spiel des deutschen Nationalteams in den vergangenen Jahren musste der 63-fache Internationale allerdings zusehen: Im WM-Finale 2002 musste Ballack auf Grund einer Gelb-Sperre pausieren. Mit Chelsea hofft Ballack, sich seinen "Traum vom Triumph in der Champions League" erfüllen zu können.








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