Nach derzeitigem Stand wird auch bei Partien, die als Risiko-Spiele eingestuft werden, Alkohol ausgeschenkt. "Sollten neue Erkenntnisse vorliegen, wird aber darüber neu nachgedacht", sagte der im OK für die Sicherheit verantwortliche Helmut Spahn. Dies gilt auch und vor allem im Hinblick auf die K.o.-Spiele nach der Gruppenphase.
In einem solchen Fall wird die Zentrale Informationsstelle für Sporteinsätze (ZIS) eine Lagebeurteilung abgeben. Die ZIS, die jeweilige Spielort-Behörde und das OK würden dann neu befinden - letztlich liege die Entscheidung bei der jeweiligen Polizei.
Saftige Strafen
Bleibt es wie derzeit vorgesehen beim Bier-Ausschank, sollten dies potenzielle Stadion-Flitzer nicht dazu nutzen, um sich Mut anzutrinken. Die Störenfriede müssen nach den jüngsten Urteilen in Deutschland nicht nur mit Gefängnisstrafen rechnen, sondern auch tief in die Tasche greifen. "Wir haben uns mit der FIFA verständigt, welche Summe auf einen Flitzer durch einen möglichen Ausfall von Werbeminuten und andere Dinge zukommen könnte. Hochgerechnet sind wir auf eine sechsstellige Summe gekommen", meinte Spahn.
Er wertete das Urteil des Rostocker Oberlandesgericht von Ende April als "größte Abschreckung". Die Richter hatten entschieden, dass Hansa Rostock die 20.000-Euro-Geldstrafe von drei Stadionflitzern voll zurückfordern darf.








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