Sa, 18. August 2018

Nun droht Entlassung

02.07.2015 09:18

Lehrer schlachtet und seziert Kaninchen vor Klasse

Aufregung im Gymnasium Horn in Niederösterreich wenige Tage vor Ferienbeginn: Ein AHS-Lehrer soll im Biologieunterricht vor Schülern der vierten Klasse Unterstufe zwei Kaninchen geschlachtet und seziert haben. Der Pädagoge sei für kommende Woche in den niederösterreichischen Landesschulrat beordert, so Präsident Hermann Helm.

Vor den Augen der Kinder soll der für fragwürdige Methoden bekannte Biologielehrer am Gymnasium in Horn zwei Kaninchen getötet und seziert haben. Schüler hätten die Direktion des Gymnasiums von der Kaninchen-Tötung im Unterricht - laut "Heute" per Bolzenschussapparat - informiert. Der Pädagoge habe daraufhin umgehend die Weisung erhalten, dies zu unterlassen, betonte Helm.

Eine Welle der Empörung bei den Schülern und ihren Eltern im Internet war die Folge. Der gefühllose Pädagoge wurde auch von der Amtstierärtzin bei der Staatsanwaltschaft wegen Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz angezeigt.

"Das ist nicht zu tolerieren"
Nun ist zudem die Schulbehörde mit dem Fall befasst. "Wir haben den Kollegen zu einer Stellungnahme aufgefordert", so Helm: "Sollte sich alles wie geschildert zugetragen haben, ist das nicht zu tolerieren. Dann gibt es ein Disziplinarverfahren." Und an dessen Ende könnte die Entlassung des Mannes aus dem Schuldienst stehen.

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