29.06.2015 22:47 |

Turnier in Wimbledon

Djokovic & Serena Williams ohne Satzverlust weiter

Die topgesetzten Novak Djokovic und Serena Williams sind am Montag ohne Satzverlust in die zweite Runde des Grand-Slams von Wimbledon eingezogen. Der serbische Titelverteidiger Djokovic besiegte den recht hoch eingestuften Deutschen Philipp Kohlschreiber 6:4, 6:4, 6:4 und die US-Amerikanerin Williams setzte sich gegen die Russin Margarita Gasparjan 6:4, 6:1 durch.

Die Djokovic-Partie war mit Spannung erwartet worden. Der Weltranglisten-Erste war ohne Rasen-Vorbereitungsmatch gegen den auf diesem Belag zuletzt gut aufgetretenen Kohlschreiber angetreten. Djokovic war aber weit davon entfernt, als erster Titelverteidiger seit 2003 in der ersten Runde auszuscheiden. "Ich hatte einen starken Gegner, der besonders auf Rasen sehr trickreich spielen kann", lobte der Favorit Kohlschreiber. "Aber ich bin gelassen geblieben." Als Vorjahresgewinner hatte der 28-jährige Djokovic das erste Hauptfeldmatch des Turniers auf dem Centre Court bestritten - eine Wimbledon-Tradition.

Williams am Weg zum "Serena-Slam"
Für Williams war es der erste von sieben ausstehenden Siegen auf dem Weg zum "Serena Slam", dem Gewinn von vier Major-Turnieren en suite. Die 33-Jährige hält auf Major-Ebene bei 22 Match-Erfolgen en suite. Williams' nächste Gegnerin ist die Ungarin Timea Babos. Maria Scharapowa (4) zeigte in ihrem ersten Match seit den French Open eine starke Leistung, besiegte die Britin Johanna Konta 6:2, 6:2. Serenas Schwester Venus (16) ließ ihrer Landsfrau Madison Brengle ebenso kein Game wie die Deutsche Andrea Petkovic (14) mit Shelby Rogers einer weiteren US-Spielerin. Eine aus den Top Ten erwischte es dann doch: Die Spanierin Carla Suarez Navarro (9) unterlag der Lettin Jelena Ostapenko 2:6, 0:6.

Hewitt verabschiedet sich emotional von Wimbledon
Im Herren-Feld startete der potenzielle Djokovic-Halbfinalgegner und French-Open-Sieger Stan Wawrinka (4) mit einem 6:2, 7:5, 7:6(3) gegen den Portugiesen Joao Sousa. Kei Nishikori (5) mühte sich mit Wadenproblemen gegen den Italiener Simone Bolelli zu einem 6:3, 6:7(4), 6:2, 3:6, 6:3. Der Kanadier Milos Raonic (7) musste gegen den Spanier Daniel Gimeno-Traver einen Satz abgeben. Emotional war das 6:3, 3:6, 6:4, 0:6, 9:11 von Lleyton Hewitt gegen den Finnen Jarkko Nieminen, die 56. Fünfsatzpartie des Australiers bei Grand Slams. Für den 34-Jährigen war es die letzte Wimbledon-Partie, er wird seine Karriere Anfang 2016 bei den Australian Open beenden. Damit hat Hewitt ein Duell mit Djokovic verpasst. "Ich hätte gerne gegen Novak gespielt. Aber Jarkko war zu stark", sagte der Wimbledon-Sieger von 2002.

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