Di, 17. Juli 2018

Schwer verletzt

16.04.2006 18:55

Bub stürzte beim Baumhütte-Bauen ab

In der Osttiroler Ortschaft Kals ist am Samstag ein zwölf Jahre alter Bub zehn Meter in die Tiefe gestürzt, nachdem beim Bau einer Baumhütte ein Ast gebrochen war. Der Schüler liegt mit schweren Verletzungen im Spital, ebenso wie zwei Sportlerinnen, die am Sonntag in einem Klettergarten in Salzburg fast von einem Felsen erschlagen worden wären.

Schwere Verletzungen nach Zehn-Meter-Sturz
Der 12-Jährige war mit zwei seiner Cousins gerade dabei, in einem Wald nahe seines Elternhauses eine Baumhütte zu bauen. Dabei setzte er sich auf einen Ast, um ein Brett zwischen den Baumstämmen anzunageln. Doch der Ast konnte das Gewicht nicht tragen und knickte. Der Schüler fiel zunächst vom Baum in felsiges, sehr steiles Gelände und kam erst zehn Meter tiefer auf einem Weg zum Liegen.

Der Kleine wurde von seinem Onkel geborgen und mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus Lienz gebracht.

Kletterunfall in Lofer
Ebenfalls mit schweren Blessuren ins Spital eingeliefert werden mussten zwei Mädchen (17 und 18 Jahre alt), nachdem sie bei einer Tour im Klettergarten von Weißbach bei Lofer (Salzburg) von einem mehr als 1.000 Kilogramm schweren Felsen fast erschlagen wurden. Beim Aufstieg löste sich der Brocken und riss die 18-Jährige vier Meter in die Tiefe. Die 17-Jährige stürzte ebenfalls ab und zog sich Verletzungen an Beinen und Wirbelsäule zu.

Die Staatsanwaltschaft hat die Unfallstelle sperren lassen. Ein Geologe soll das Gelände einer genauen Prüfung unterziehen.

Symbolbild

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