Mi, 20. März 2019
18.03.2015 09:53

Vorzeigeprojekt

Sozialhund "Semi" seit zehn Jahren im Einsatz

Rundes Jubiläum für ein innovatives Projekt mit Vorbildwirkung: Vor zehn Jahren hat Sozialhund "Semi" seinen Dienst im Franziskusheim Mistelbach angetreten. Und ist seither zum Liebling von Pflegern, Bewohnern und Gästen geworden. Und auch ein Nachfolger ist in dem Haus bereits auf vier Pfoten unterwegs.

Der Jubilar mit der kalten Schnauze ist auf seiner Zehn-Jahres-Feier freilich mit Geschenken in Form von Stofftieren geehrt worden. "Ich erinnere mich noch lebhaft, als ich den Hund damals als 'neuen Mitarbeiter' angekündigt hatte, der ab sofort im Heim wohnen wird", erinnert sich Direktor Klaus Pavlecka.

Hunde bereiten Bewohnern schöne Stunden
Mittlerweile hat Semi einen Partner: den achtjährigen "Simba", der ebenfalls unter der Betreuung von Pfleger Franz Novak steht. "Ein Top-Team, denn nach zehn Jahren im Dienst ist Semi sozusagen schon in Altersteilzeit", so Pavlecka. Die beiden Golden Retriever haben den Bewohnern schon viele schöne Stunden bereitet – von Streicheleinheiten über Bewegungstherapie und Spiel bis zu Spaziergängen.

Österreichweites Projekt mit Erfolg
Und auch bei traurigen Momenten wichen sie so manchen Heimbewohnern nicht von der Seite – bis zu deren letzten Atemzug: "Es kam nicht nur einmal vor, dass sie instinktiv bis zuletzt neben Sterbebetten verweilten", so Pavlecka. Die Aktion ist ein österreichweites Pilotprojekt, für dessen Umsetzung viele Seiten zusammengeholfen hatten.

Semi stammt aus einer speziellen Zucht
Die Idee kam von ÖAMTC-Zweigvereins-Obmann Gerald Freudenthaller und Mistelbachs Bezirkspolizeikommandant Florian Ladengruber. Letzterer organisierte die Auswahl des Hundes - Semi stammt aus einer speziellen Zucht in Kärnten - und dessen Ausbildung. Ladengruber: "Das hat aber Trainer Gordon Philipp übernommen – denn er ist der Hundeflüsterer in unserer Kollegenschaft."

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