16.03.2006 17:12 |

Super-G-Finale

Svindal schlägt Hermann Maier um zwei Punkte

Der letzte Super G der Saison war spannend bis zum Schluss: Mit Nummer 25 ging der Norweger Aksel Lund Svindal ins Rennen und setzte sich mit Platz drei an die Spitze der Disziplinen-Wertung. Nach ihm startete Super-G-Ikone Hermann Maier ins Rennen und verpasste die Spezialkugel um neun Hundertstel Sekunden.

Durch diesen Mini-Rückstand auf den Norweger verpasste der Flachauer den Weltcup-Sieg in seiner Lieblingsdisziplin um genau zwei Punkte. Das Rennen entschieden die US-Cracks für sich. Der in Spätform befindliche Bode Miller gewann vor seinem Landsmann Daron Rahlves.

Der Super G in Aare verlangte den Läufern noch einmal alles ab,auf der selektiven Strecke kam keiner der 25 Starter fehlerfrei ins Ziel. Nach der Startnummer neun (Miller) musste sogar der viel zu weite und gefährliche Russi-Sprung abgetragen und somit entschärft werden.

Gedämpfte Freude bei Miller
Auch nach seiner Siegesfahrt hat Bode Miller von der für ihn enttäuschenden Skisaison genug. "Ich bin reif für den Sommer, es reicht für diese Saison. Ich muss mich dringend erholen", sagte Miller, der zudem sein lädiertes linkes Knie bei Dr. Richard Steadman in Vail untersuchen lassen will. Sein letztes Rennen hatte Miller am 3. Dezember vergangenen Jahres beim Riesenslalom in Beaver Creek/USA gewonnen.

Erstmals seit zehn Jahren stand kein Österreicher auf dem Siegerpodest eines Weltcup-Super-G. Im Gesamtweltcup liegt Raich, der wie andere Topfahrer mit der schwierigen Kurssetzung nicht zurecht kam und ausschied, bei zwei noch ausstehenden Rennen mit 1310 Punkten weiter vor Svindal (970). Miller ist jetzt Dritter (928).

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