Do, 16. August 2018

Debüt gegen Ex-Coach

30.01.2015 18:06

Kampl: "Dortmund bemühte sich mehr um mich"

Beim letzten Leverkusener Heimspiel vor der Winterpause gegen Frankfurt am 20. Dezember saß Kevin Kampl noch als Zuschauer auf der Tribüne. Da konnte er sich eine Zukunft bei seinem früheren Trainer zu Salzburger Zeiten, Roger Schmidt, durchaus vorstellen. Denn der hatte ihm ein großes Interesse signalisiert. Aber nun gibt der frühere Salzburg-Star aus Slowenien sein Debüt in der Bundesliga als Leverkusener Gegner, gastiert mit Borussia Dortmund ausgerechnet bei dem Klub, bei dem er früher im Nachwuchs und bei den Amateuren gespielt hatte.

"Ich kenne noch so viele Leute dort, das wird sich unwirklich anfühlen." Aber für Sentimentalitäten wird kein Platz sein. Kampl soll seinem neuen Klub aus dem Keller helfen, wo er ja wirklich nicht hingehört. Warum er Schmidt absagte und lieber nach Dortmund ging, verriet Kampl ganz offen: "Dortmund hat sich einfach mehr um mich bemüht. Ich hatte nicht das Gefühl, dass in Leverkusen alle hinter der Entscheidung stehen, mich um so viel Geld zu holen."

Schmidt: "Er ist ein klasse Spieler und ein guter Junge"
Das kann nur in Richtung Sportchef Rudi Völler gemeint sein. Kampl weiß, was er Schmidt zu verdanken hat: "Ohne ihn wäre ich jetzt nicht da, wo ich bin. Er hat mir sehr weitergeholfen." Schmidt nahm Kampls Ja zu Dortmund nicht persönlich: "Man kann ihm nur gratulieren. Ich hoffe, dass Kevin das nächste Level seiner Karriere erreicht. Er ist ein klasse Spieler und ein guter Junge." Dortmunds Trainer Jürgen Klopp ist überzeugt, dass die zwölf Millionen für Kampls Kauf eine sehr gute Investition waren.

Aber er ist sich im Klaren darüber, dass es auch mit Kampl dauern wird, die Abstiegszone zu verlassen: "Auch er ist sich völlig bewusst, dass wir einen langen und schweren Weg vor uns haben." In deutschen Medien bekam der Salzburger Publikumsliebling mit dem Faible für ausgefallene Frisuren und Haarfarben (acht hat er schon probiert) jedenfalls einige Vorschusslorbeeren. Die "Süddeutsche Zeitung" verlieh ihm bereits das Prädikat "der Ribery aus Salzburg". Jetzt muss Kampl das nur noch beweisen. Schon am Samstag in Leverkusen?

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