26.02.2006 18:09 |

Erzrivalen besiegt

Eishockey-Gold für die Schweden

Das schwedische Eishockey-Team hat am letzten Wettkampftag die erfolgreichsten Winterspiele seines Landes gekrönt und mit dem zweiten Olympiasieg nach 1994 den Erzrivalen Finnland doppelt getroffen. Durch das 3:2 im Finale sorgte das Dreikronen-Team für das insgesamt siebente schwedische Gold, während die Finnen den größten Eishockeytriumph verpassten und ohne Olympiasieg nach Hause zurückkehren.

Nicklas Lidström (41.) entschied das auf hohem Niveau stehende Finale, der Verteidiger gehört nun als 17. Spieler zum so genannten "Triple-Gold-Club" jener Akteure, die Olympia-Gold, den Weltmeistertitel und den Stanley Cup der nordamerikanischen Profiliga NHL gewonnen haben. Henrik Zetterberg (25./PP) und Niklas Kronvall (34./PP) schossen am Sonntagnachmittag im nordischen Duell die weiteren schwedischen Tore.

Zum Siegerteam gehörten wie vor zwölf Jahren Stürmerstar Peter Forsberg sowie Jörgen und Kenny Jönsson. Forsberg hatte das Endspiel in Lillehammer mit seinem Penalty entschieden. Den Finnen, die 1995 mit dem WM-Finalsieg über Gastgeber Schweden ihren einzigen Titel holten, reichte die Führung durch Kimmo Timonen (15.) und der Ausgleich durch Ville Peltonen (35.) nicht.

Bronze für Tschechien
Bronze holte Weltmeister Tschechien bereits am Samstagabend durch ein 3:0 über Russland. Erst zum zweiten Mal seit der erstmaligen Olympia-Teilnahme einer sowjetischen Mannschaft vor 50 Jahren blieben russische Eishockeyspieler ohne Medaille. Zuletzt hatte es vor zwölf Jahren nur Rang vier gegeben. Titelverteidiger Kanada und das US- Team scheiterten bereits im Viertelfinale.

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