Sowohl im Semifinale als dann auch im Kampf um die Bronzemedaille scheiterte Doris Günther jeweils am selben Tor - Sturz und damit der "Strafrückstand" von 1,5 Sekunden.
Weder im Semifinale gegen die Deutsche Amelie Kober, noch im Rennen um Platz drei gegen die US-Amerikaniern Rosie Fletcher konnte Günther diesen Rückstand noch aufholen - damit blieb am Ende nur der undankbare vierte Platz.
Die Cousinen Doresia und Heidi Krings schieden in der ersten k.o.-Runde aus, Manuela Riegler scheiterte überhaupt schon in der Qualifikation.
Gold ging an die Schweizerin Daniela Meuli, die Silbermedaille an die erst 18 Jahre alte Deutsche Amelie Kober.
Die Bilanz der ÖSV-Snowboarder ist damit bei Olympia einmal mehr enttäuschend: gerade eine Bronzemedaille (durch Sigi Grabner im Parallel-RTL) steht zu Buche. Seit Einführung der Snowboard-Bewerbe im Jahr 1998 haben die ÖSV-Boarder insgesamt nur zwei Olympia-Medaillen einheimsen können.
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