Liga-Boss knallhart:

„Infantino sollte weg, ohne Wenn und Aber!“

Fußball International
17.09.2026 17:48
Porträt von krone Sport
Von krone Sport

„Er sollte weg, ohne Wenn und Aber“, sprach Deutschlands Liga-Präsident Hans-Joachim Watzke am Donnerstag beim „Big Bang KI-Festival“ in Berlin Klartext. Seine Forderung: Ein schnelles Ende von Gianni Infantino als FIFA-Präsident.

„Die drei Dinge, die da passiert sind, das war zu viel“, so die Begründung von Watzke.

Was er damit meint?

„Das ist ja Wahnsinn“
Infantino habe den FIFA-Friedenspreis für US-Präsident Donald Trump  „selbst kreiert, selbst entschieden. Du kannst dir ja nicht selber was ausdenken und verkündest das dann, das ist Wahnsinn. Dann dieses Thema Balogun. Das kann nicht sein, dass, wenn da einer vom Platz fliegt, der Staatspräsident den FIFA-Präsidenten anruft, und erstaunlicherweise wird das Ding auch sofort einkassiert. Das ist ja Wahnsinn.“

Hans-Joachim Watzke
Hans-Joachim Watzke(Bild: AFP/JOHN MACDOUGALL)

„Riesiger Geldberg gehört uns“
Fehler Nummer drei war in den Augen von Watzke schließlich: Infantinos Plan, die WM an Investoren zu verkaufen. „Völlig wahnsinnig. Kein Mensch weiß das, seine Vizepräsidenten in der FIFA wussten nichts, das Council wusste nichts. Eine WM läuft wie geschnitten Brot. Warum willst du da Investoren? Die FIFA sitzt auf einem riesigen Geldberg, der eigentlich uns gehört, den Nationalverbänden. Und wofür dann Investoren? Warum soll ich denen 20, 30 Prozent mitgeben, wenn das Ding läuft?“

Deshalb forderte der 67-jährige Deutsche nun ganz offen: „Infantino muss jetzt idealerweise weg!“

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