„Er sollte weg, ohne Wenn und Aber“, sprach Deutschlands Liga-Präsident Hans-Joachim Watzke am Donnerstag beim „Big Bang KI-Festival“ in Berlin Klartext. Seine Forderung: Ein schnelles Ende von Gianni Infantino als FIFA-Präsident.
„Die drei Dinge, die da passiert sind, das war zu viel“, so die Begründung von Watzke.
Was er damit meint?
„Das ist ja Wahnsinn“
Infantino habe den FIFA-Friedenspreis für US-Präsident Donald Trump „selbst kreiert, selbst entschieden. Du kannst dir ja nicht selber was ausdenken und verkündest das dann, das ist Wahnsinn. Dann dieses Thema Balogun. Das kann nicht sein, dass, wenn da einer vom Platz fliegt, der Staatspräsident den FIFA-Präsidenten anruft, und erstaunlicherweise wird das Ding auch sofort einkassiert. Das ist ja Wahnsinn.“
„Riesiger Geldberg gehört uns“
Fehler Nummer drei war in den Augen von Watzke schließlich: Infantinos Plan, die WM an Investoren zu verkaufen. „Völlig wahnsinnig. Kein Mensch weiß das, seine Vizepräsidenten in der FIFA wussten nichts, das Council wusste nichts. Eine WM läuft wie geschnitten Brot. Warum willst du da Investoren? Die FIFA sitzt auf einem riesigen Geldberg, der eigentlich uns gehört, den Nationalverbänden. Und wofür dann Investoren? Warum soll ich denen 20, 30 Prozent mitgeben, wenn das Ding läuft?“
Deshalb forderte der 67-jährige Deutsche nun ganz offen: „Infantino muss jetzt idealerweise weg!“
Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung. Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.
User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB). Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.