Dem "Spiegel" zufolge habe Blatter bei einem Treffen am 13. Oktober mit Verantwortlichen aus Norwegen die Organisatoren der Weltmeisterschaft in Katar als "arrogant" bezeichnet, weil sie glaubten, "sich mit Geld alles leisten zu können". Außerdem unterstütze Katar die Terrormiliz Islamischer Staat (IS). Die WM "wird nicht in Katar stattfinden", soll der Schweizer bei dem Abendessen ausgeplaudert haben.
"Die aufgestellten Behauptungen sind unzutreffend", teilte die FIFA in einer Aussendung mit. Die Weltmeisterschaft 2022 werde sehr wohl in Katar stattfinden, "nicht im Ansatz hat der FIFA-Präsident Katar mit dem IS in Verbindung gebracht". Bei dem Abendessen sei über ein soziales Projekt und das bevorstehende EM-Qualifikationsspiel Norwegen gegen Bulgarien gesprochen worden. Das Thema Katar sei "nur am Rande" erwähnt worden.
Die irakische Regierung erhob bereits im Sommer den Vorwurf, dass der Islamische Staat von Spendern aus den Golfstaaten Katar und Saudi-Arabien finanziert wird. Der Emir von Katar bestritt dies bislang energisch.
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