Ski-Routinier Dominik Paris hat das Trainingslager des italienischen Teams in Argentinien ausgelassen und mittlerweile andere Pläne geschmiedet. „Ich fahre nicht auf dem Eis herum, da zerkratzt man sich nur die Ski“, begründet der 37-Jährige mit einem Grinsen seine Entscheidung.
Das italienische Skiteam brach Mitte August nach Südamerika auf, um sich im dortigen Trainingslager den Feinschliff für die anstehende Weltcup-Saison abzuholen. Während Giovanni Franzoni und Co. schon vor Ort sind, hat ein Routinier andere Pläne.
Während früher auch Dominik Paris nach Ushuaia in Argentinien reisen wollte, sieht er mittlerweile davon ab. „Für mich macht es keinen Sinn, bei diesen Bedingungen auf dem Gletscher zu trainieren. Ich bleibe lieber daheim und absolviere mein Fitnessprogramm“, lässt der Südtiroler gegenüber „Alto Adige“ wissen.
In Chile wieder dabei
Die Bedingungen sind dort vor allem für Riesentorläufer und Slalom-Spezialisten geeignet – Disziplinen, die der 37-Jährige nicht in Angriff nehmen wird. „Ich fahre nicht auf dem Eis herum, da zerkratzt man sich nur die Ski“, begründet Paris seine Entscheidung mit einem Grinsen im Gesicht.
Ganz auf das Trainingslager in Südamerika wird der Routinier aber nicht verzichten. Der Südtiroler kündigt an, dass er im September nach Chile aufbrechen und dort gemeinsam mit dem italienischen Speed-Team trainieren wird. Zuvor aber stattete Paris mit seiner Band noch der Heimat seiner großen Abfahrtskonkurrenten in der Schweiz einen musikalischen Besuch ab und zeigte dort, dass nicht nur in den Wintermonaten mit ihm zu rechnen ist.
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