20.10.2014 13:53 |

U-Boot aus Holland?

Schwedens Militär zeigt das mysteriöse Objekt

Im Zuge ihrer Suche nach einem mysteriösen Unterwasserobjekt vor der Küste Stockholms hat die schwedische Armee nun ein Foto veröffentlicht: "Das ist ein fremdes Schiff", sagte Konteradmiral Anders Grenstad am Sonntag und zeigte auf ein körniges Bild. Darauf ist in weiter Entfernung ein schwarzes Objekt zu sehen. Wegen der unzureichenden Qualität der Aufnahme sei es aber nicht möglich, die Herkunft des Schiffs zu bestimmten, sagte Grenstad. Russischen Angaben zufolge soll es sich um ein U-Boot aus den Niederlanden handeln, was diese wiederum dementieren.

Die russische Nachrichtenagentur Interfax berichtete am Montag unter Berufung auf Quellen im Moskauer Verteidigungsministerium, dass das gesuchte Schiff das U-Boot "Bruinvis" aus den Niederlanden sei.

Die schwedische Regierung solle zur Aufklärung der Frage Kontakt mit der niederländischen Marine aufnehmen, empfahl die Quelle im Moskauer Verteidigungsministerium demnach. Die "Bruinvis" habe in der vergangenen Woche vor der schwedischen Küste "Übungen" vorgenommen, darunter das schnelle Auftauchen, hieß es in dem Bericht weiter.

Den Haag dementiert Verwicklung in U-Boot-Rätsel
Zwar habe sich die Armee an einer Übung mit Schweden beteiligt, diese habe aber bereits am Dienstag vergangener Woche geendet, sagte eine Sprecherin des niederländischen Verteidigungsministeriums am Montag. Das dabei zum Einsatz gekommene U-Boot habe sich daraufhin in den Hafen der estnischen Hauptstadt Tallinn begeben, wo es sich auch am Wochenende befunden habe.

Schwedischer General: "Keine Jagd auf U-Boot"
In schwedischen Medien war am Wochenende über einen russischen Geheimdiensteinsatz in der Nähe der Inseln um Stockholm spekuliert worden. Russland dementierte das. Die schwedische Armee versucht seit Freitag mit einen Großeinsatz, das Rätsel um das unbekannte Objekt zu lösen. Konteradmiral Grenstadt wies zudem Berichte zurück, wonach sich das schwedische Militär auf der "Jagd auf ein U-Boot" befinde.

Vielmehr gehe es darum, zunächst Geheimdienstinformationen zu den Hinweisen auf eine "fremde Unterwasseraktivität" zu sammeln. Ähnlich hatte sich zuvor bereits ein Armeesprecher geäußert.

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