Horror-Unfall

Schnellfahr-Befehl an Bianchi? Marussia schäumt

Sport
15.10.2014 09:24
Das Formel-1-Team Marussia hat Gerüchte vehement zurückgewiesen, wonach es den verunglückten Jules Bianchi vor dessen folgenschwerem Unfall vor zehn Tagen in Suzuka zum Schnellfahren aufgefordert hätte. Marussia betonte in einer Presseerklärung am Mittwoch zudem, dass der Franzose sein Tempo verlangsamt habe, als im Grand Prix von Japan doppelt Gelbe Flaggen geschwenkt wurden.

"Das Marussia F1 Team ist schockiert und wütend über diese Vorwürfe", schrieb der Rennstall. Sie seien komplett falsch. Das Team habe keine andere Wahl, als sich dazu zu äußern. Die Aufzeichnung und auch die Abschrift des vollständigen Funkverkehrs zwischen Bianchi und dem Team würden klar belegen, dass das Team zu keinem Zeitpunkt vor Bianchis Unfall den Piloten angehalten hätte, schneller zu fahren.

Tempo nicht verlangsamt?
Am Mittwoch war kolportiert worden, dass Marussia Bianchi über Funk dazu aufgefordert hätte, schnell zu fahren, um einen Rivalen hinter sich zu halten. Auch hieß es, Bianchi habe sein Tempo nicht verlangsamt.

Der 25-Jährige war bei seinem Unfall unter einen Bergekran geraten und liegt seither mit schweren Hirnverletzungen in Yokkaichi im Krankenhaus.

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