Mi, 15. August 2018

8. Bundesliga-Runde

13.09.2014 20:26

Austria gelingt gegen Ried der 1. Liga-Saisonsieg

Die Austria kann doch noch gewinnen - zwar hat es bis zur achten Runde gedauert, doch am Samstag ist den "Veilchen" mit einem 3:1 gegen Ried der allererste Saisonsieg in der Bundesliga gelungen. Positiver Nebeneffekt dieses Erfolgs: Die Elf des zuletzt doch schon unter Druck geratenen Gerald Baumgartner verließ den letzten Tabellenplatz und ist nun - auch dank zweier wegen Regens abgesagter Spiele (siehe Infobox) - neuer Fünfter, Schlusslicht ist nun Ried. Neuer Dritter ist wiederum die Admira, die sich bei Sturm mit 2:0 durchsetzte.

Austria - Ried 3:1
Der 3:1-Sieg der Gastgeber war verdient und nie wirklich gefährdet. Allerdings war den Austrianern in der Anfangsphase noch die Unsicherheit nach den jüngsten Misserfolgen anzumerken. Damari löste aber in der 15. Minute den gordischen Knoten. Nach Zuspiel von Suttner zirkelte der Stürmer - jedoch aus abseitsverdächtiger Position - den Ball ins Kreuzeck. Das 1:0 schien eine befreiende Wirkung auf die Favoritner zu haben. Die Violetten kontrollierten die Partie, fingen sich dann aber praktisch aus dem Nichts den Ausgleich ein. Nach einer Flanke von Lainer zeigte sich die Austria-Innenverteidigung beim ersten ernsthaften Rieder Angriff unsortiert, Thomalla stellte bei seinem Debüt aus kurzer Distanz auf 1:1 (36.).

Die Hausherren waren vom Gegentor jedoch alles andere als geschockt. Kurz nach dem Anstoß zog Damari auf und davon und schupfte den Ball am Rieder Goalie Gebauer vorbei. Royer beförderte den Ball ins leere Tor, kollidierte bei dieser Aktion allerdings mit der Torstange und wurde zur Pause wegen einer Hüftprellung ausgewechselt. Nach dem Seitenwechsel erwischten die Gäste zunächst den besseren Start - Austria-Goalie Lindner musste in der 47. Minute bei einem Schuss von Fröschl sein ganzes Können aufbieten. Neun Minuten später sorgte Damari für die Entscheidung (56.). Der 25-Jährige war nach einer Flanke von Meilinger per Kopf zur Stelle, in der 89. Minute scheiterte Damari auf dem Weg zu seinem dritten Tor an Gebauer.

Ansonsten hatten Höhepunkte im Finish Seltenheitswert, eine Szene aber könnte noch länger für Diskussionen sorgen. In der 74. Minute prallte ein Schuss von Fröschl von der Latten-Unterkante ganz offensichtlich hinter der Torlinie auf, der Treffer wurde jedoch mangels Torlinien-Technologie nicht gegeben. So blieben die Rieder, die das Match nach Gelb-Rot für Trauner (73.) mit zehn Spielern beendeten, auch im elften Liga-Match in Folge gegen die Austria ohne Sieg und warten schon seit 26. März (2:0 beim WAC) auf einen Meisterschafts-Auswärtssieg.

Sturm - Admira 0:2
Sturm Graz musste zwei Wochen nach dem sensationellen 3:2-Erfolg bei Meister Salzburg wieder einen herben Rückschlag hinnehmen. Die Grazer verloren gegen "Angstgegner" Admira Wacker zu Hause mit 0:2.Das Match hatte im Vorfeld aufgrund starker Regenfälle gewackelt, rund eineinhalb Stunden vor Spielbeginn erklärte Schiedsrichter Robert Schörgenhofer den Platz jedoch für bespielbar. Die Grazer hatten die Partie vor den Augen von Jahrhunderttrainer Ivica Osim in der ersten Hälfte recht sicher im Griff und kombinierten sich immer wieder schön vor das Gäste-Tor. Djuricin (9.) und Ex-Admiraner Schick (15.) deuteten mit ihren Schüssen zumindest Gefahr an.

Zwischenzeitlich hatte Sturm-Abwehrchef Madl als letzter Mann bei einem mit Gelb geahndeten Foul gegen den durchbrechenden Zwierschitz Glück, nicht schon in der Anfangsphase vom Platz gestellt zu werden (11.). Admira-Verteidiger Schösswendter rettete in der Folge bei einem Schick-Stanglpass vor dem einschussbereiten Piesinger (29.). Auf der Gegenseite prüfte erst Bajrami Sturm-Torhüter Pliquett – in der nächsten Szene schlugen die Südstädter aber zu: Zwierschitz beförderte den Ball nach einem Getümmel und drei abgeblockten Versuchen mit dem dritten Nachschuss über die Linie (40.).

Sturm-Coach Milanic dürfte in der Kabine nicht die richtigen Worte gefunden haben, denn seine Truppe kam lethargisch und offensiv harmlos aus der Kabine. Die Gäste hätten dies beinahe postwendend bestraft: Auer umkurvte zwar nach Bajrami-Lochpass Sturm-Goalie Pliquett, setzte den Ball aber aus fünf Metern an den Pfosten (54.). Milanic reagierte mit einem Doppeltausch und einer Systemumstellung, Tadic und Schloffer ersetzten die blass gebliebenen Stankovic und Beichler. Unmittelbar danach traf Thürauer mit einem schönen Weitschuss aus 25 Metern ins Kreuzeck zum 2:0-Endstand. Die enttäuschend auftretenden Grazer konnten in der Folge nicht mehr zusetzen.

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