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Pensionen: „Weg von diesem fixen Antrittsalter!“

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15.04.2026 15:00

Alle Jahre wieder flammt die Diskussion rund um die Pension und das passende Antrittsalter auf. Während manchen ein höheres Alter beim Eintritt in den Ruhestand vorschwebt, plant man seitens der Regierung, mit der „Aktivpension“ finanzielle Anreize für jene zu schaffen, die auch im Alter etwas dazuverdienen wollen. Was die „Krone“-Leser dazu zu sagen haben, lesen Sie hier.

Viele Kommentare und Einsendungen haben uns zu diesem Thema erreicht, und die Community zeigt sich gespalten.

Zählen sollen Versicherungsjahre
Für sehr viele Leser macht eine generelle Erhöhung des Antrittsalters absolut keinen Sinn. Die Argumente drehen sich vor allem um die Versicherungsjahre und dass in vielen Jobs (wie der Baubranche) arbeiten über ein gewisses Alter hinaus einfach nicht möglich sei. 

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Jack79
Ich habe es schon oft gepostet und poste es halt nochmal:

WEG VON DIESEM FIXEN ANTRITTSALTER!
Wir müssen hin zu Beitragsjahren. Wir verzetteln uns indem wir Pension und Sozialstaat vermischen. Wer zu wenig gearbeitet hat bekommt auch wenig bis keine Pension, fertig!
Wer seine 45 Jahre gearbeitet hat soll abschlagsfrei in Pension gehen, egal wie alt. Das motiviert die Menschen wieder zu arbeiten, weil nur mit Arbeitszeiten bekommt man dann Pension. Weg von diesen "ersessenen" Zeiten "weil man halt da war".
Das ruiniert uns. Warum soll jemand der eh nur knapp über der Mindestpension liegen wird arbeiten, wenn der Sozialstaat doch dasselbe ermöglicht? Runter mit den Auszahlungen für Nichtleister und fertig. Dann ists halt nix mehr mit der eigenen Wohnung im Alter und man muss in eine WG wenn man nicht hungern will.

Wer bis 30 studiert wird bis 70 arbeiten. Wer mit 15 anfängt ist früher fertig. Wer ständig arbeitslos ist ist später fertig und bekommt weniger.
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queen
Die Erhöhung des Pensionsantrittsalters ist für viele Menschen schwer nachvollziehbar. Wer früh ins Berufsleben einsteigt, arbeitet oft deutlich länger als jemand, der lange studiert – das wirkt unfair.
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WerWeissWas
Nach oben kannst das Antrittsalter nicht verschieben ... irgendwann ist der Mensch körperlich und geistig einfach nicht mehr in der Lage, einen Vollzeitjob auszuüben - zumindest in der freien Wirtschaft. Im geschützten Bereich ist es vermutlich kein Problem! Wenn man mit 65 in Pension geht, wieviele gute Jahre hat man dann vielleicht noch? Wieviele gute Jahre sind dem Menschen denn vergönnt? Vielleicht sollte man eher die jungen Leute dazu bewegen, früher mit dem Arbeiten zu beginnen.
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KroneLeser3866561
Ein Studium ist eine 60-70-Stunden -Woche. Höhere Qualifikation, Bildung und Ausbildung hier an den Prange zu stellen oder gar zu benachteiligen, wäre für einen Staat ein völliger Schus ins eigene Knie. Was wäre die Folge? Brain-drain und Verlust des geistigen Potentiales eines Staates.
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Gesundheit ist wichtig

Ein großer Teil der Leserschaft denkt im Alter vor allem auch an die Gesundheit. User WerWeissWas meint dazu: „Wenn ich bis 65 arbeiten gehe, habe ich vielleicht noch 10-15 gute Jahre (mit Glück), in denen ich mir die Welt ansehen kann und endlich frei bin. Wie viele Jahre soll ich denn noch davon hergeben?“, und spricht damit vielen aus der Seele.

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WerWeissWas
wenn ich bis 65 arbeiten gehe, habe ich vielleicht noch 10-15 Jahre gute Jahre (mit Glück), in denen ich mir die Welt ansehen kann und endlich frei bin .... wieviele Jahre soll ich denn noch davon hergeben? Nur weil man älter wird heißt es ja nicht, dass man auch gesund und fit dabei ist. Ab 70 kann es rasch bergab gehen, oder auch nicht - man weiß es einfach nicht. Wenn ich bis 70 arbeiten muss, wirds halt immer schwieriger noch was Schönes zu erleben!
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Skorp70
Wenn ich ich Pension bin, will ich nicht mehr arbeiten, arbeite seit meinem 16 Lebensjahr, das sind 39 Jahre bis heute, und bis ich gehen kann, vergeht noch einige Zeit, hoffe das ich die letzten Jahre gesund bin, meine Enkel,wenn ich welche bekommen sollte, genießen kann, Arbeiten dürfen dann die jungen,
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Die Jugend eingliedern

In vielen Kommentaren wird der Wunsch nach mehr Einbindung der Jugend bzw. der jüngeren Generationen in den Arbeitsmarkt gefordert. Tenor ist hier, dass sich viele der älteren Generation ihre Ruhe verdient hätten und die nächsten Generationen an der Reihe sind.

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Alois1438686
In erster Linie gehören mal die Jungen in den Arbeitsmarkt eingegliedert,da gibt es genug davon,und dann alle übrigen Arbeitslosen,......irgendwas kann jeder
Wenn dann noch wer gebraucht wird fragen wir die Pensionisten
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ThePreacher
Es sollte sich das Arbeiten wieder lohnen, sodass man nicht mehr im Alter arbeiten muss und seine wohlverdiente Pension genießen kann.
Das was uns hier als Freiwilligkeit vorgegaukelt wird, ist ja nur der Beginn, dass das Pensionsantrittsalter indirekt angehoben wird. Irgendwann wird es so sein, dass man mit der Penison nicht durchkommt und "dazuarbeiten" bzw. länger arbeiten muss.
Es wird Zeit, dass endlich mal die arbeitende Bevölkerung entlastet wird und nicht ständig belastet. Kümmert euch endlich mal um die, die nichts "Beitragen" und nur kassieren.
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Zur „Aktivpension“
Auch die Idee der „Aktivpension“ wird sehr ambivalent betrachtet. Einerseits gibt es User, welche die Möglichkeit des Zuverdienstes im Alter gut finden. „Endlich mal eine positive Nachricht für Pensionisten“, meint zum Beispiel KroneLeser1274154.  Andererseits finden sich auch hier wieder viele mahnende Posts, welche den tatsächlichen Nutzen solcher Aktionen bezweifeln. „Das wird wieder nur eine Zuverdienstmöglichkeit für Personen, die es sich eh richten konnten“, sagt actionjackson.

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KroneLeser3174564
Finde ich gut, dass Leute die länger arbeiten WOLLEN(!!!) einen Steuervorteil genießen können.
Das ist deren Entscheidung, das müssen nicht die chronischen Suderanten entscheiden!
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KroneLeser1274154
Endlich mal eine positive Nachricht für Pensionisten .
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KroneLeser1291729
Ich kenne einige Menschen die auch in der Pension einen Tag oder 2 in der Woche arbeiten wollen. Geringfügig kein Problem. Es gibt genug Jobs die leicht machbar sind.
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Krisi
Das letzte Hemd hat keine Taschen - meine Meinung...
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Diskutieren Sie mit!
Was halten Sie von der Idee, das Pensionsantrittsalter zu erhöhen? Welche Vor- oder Nachteile hätte das Ihrer Meinung nach? Wie stehen Sie zur angekündigten „Aktivpension“ der Regierung? Was sollte man in erster Linie tun, um bei den Pensionen und deren Finanzierung auf einen sinnvollen Nenner zu kommen? Welche weiteren Vorschläge haben Sie dazu?

Wir freuen uns auf Ihre Meinungen und Ideen in den Kommentaren!

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