Überall bekannt und mit jedem per du war Werner Scheidl, als er noch in der Landesregierung Chef der Gastronomie war und unzählige Empfänge organisierte. Jetzt feierte das echte Waldviertler Original seinen 70. Geburtstag.
Der ehemalige Chef der Gastronomie in der NÖ Landesregierung, Werner Scheidl – Spitzname „Scheidi“ – wurde 70 Jahre alt. Sein rundes Jubiläum feierte der Junggebliebene aus Schrems im Bezirk Gmünd bei Wirtin Doris Schreiber in der Waldschenke in Kurzschwarza.
Tafel von einstigem Landesvize
Lange organisierte Scheidl die Empfänge des Landes. „Er kannte so gut wie jeden Mitarbeiter im Landhaus und war auch mit allen per du“, betonte der einstige Landeshauptmann-Stellvertreter und einer seiner besten Freunde, Ernest Gabmann, der dem Jubilar zum 70. Geburtstag nicht nur wortreich Rosen streute, sondern ihm auch eine 70er-Tafel schenkte, auf der jeder Festgast unterschreiben sollte.
Wasser als Element von Geburtskind
Auch Manfred Damberger, Chef der Siedlungsgenossenschaft Waldviertel, ließ es sich nicht nehmen, dem vielseitigen und kreativen Jubilar stellvertretend für die Freundesrunde einen reichlich gefüllten Weinkorb zu überreichen. Dabei hielt er auch humorvoll Scheidls „alternativen Zugang“ zu Medizin und Naturheilkräften fest, die nicht zuletzt auch in einer Vorrichtung zur Wasserbelebung mündete. Schließlich sei das Geburtstagskind ja auch im Sternzeichen Wassermann.
Als Jung-Gemeinderat Altersvorsitzender
Aber auch von aktuell politischer Seite gab es Lob für den Jubilar. Immerhin führte Werner Scheidl im Vorjahr mit 69 Jahren bei der Gemeinderatswahl für die ÖVP in Schrems einen erfolgreichen Vorzugsstimmenwahlkampf und trug damit zum historischen Machtwechsel in der Waldviertler Granitstadt bei.
Stadtchef David Süß betonte dabei sein unermüdliches Engagement und seinen stark beherzten Einsatz, der ihn letztendlich auch bei der Bürgermeisterwahl in der Gemeinderatssitzung auch zum Altersvorsitzenden machte. „Dabei musste der Junggemeinderat dann starke Nerven zeigen“, erinnerte Süß an den damaligen Auszug der SPÖ, die damit die Sitzung „sprengte“.
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