Thiem zeigte sich nach zwei Erfolgen in der Qualifikation im Hauptbewerb von seiner besten Seite. Der Niederösterreicher ließ nur einen einzigen Breakball seines Gegners zu, den er bei 3:0 im zweiten Satz abwehrte und damit auch im dritten Match in Folge ohne Break blieb.
Er selbst nahm seinem Gegner gleich zu Beginn beider Sätze den Aufschlag ab und schaffte das im zweiten zudem zum 3:0 und 5:2. Immer wieder attackierte der Weltranglisten-70. erfolgreich das zweite Service seines Gegners (14 von 20 möglichen Punkten) und verwertete nach nur 66 Minuten den ersten Matchball.
Bestes ATP-Ranking für Thiem bereits fix
Der Schützling von Coach Günter Bresnik wird damit in der neuen Weltrangliste in einer Woche seine bisher beste Position weiter verbessern – ungeachtet des Abschneidens gegen den im 3,6-Millionen-Euro-Turnier als Nummer drei gesetzten Wawrinka. Er ist nach dem Briten Andy Murray das zweite große Kaliber, auf das Thiem heuer trifft.
"Vielleicht kann ich ihn ja ärgern"
Thiem freute sich nach dem Sieg ("Drei Top-100-Spieler in drei Tagen habe ich überhaupt noch nie geschlagen") auch über seinen verbesserten Aufschlag. "Da ist in den letzten Wochen viel weitergegangen", schrieb er auf Facebook. Das Match gegen Wawrinka, die Nummer eins der Jahreswertung, sieht Thiem als Belohnung. "Vielleicht kann ich ihn ja ärgern."
Der Erfolg über Tursunow war heuer bereits Thiems siebenter Sieg gegen einen Spieler der Top 50. Zuvor hatte der ÖTV-Daviscupper Joao Sousa (POR/in Melbourne), Jarkko Nieminen (FIN/Rotterdam), Gilles Simon (FRA/Indian Wells), Lukas Rosol (CZE/Miami), Marcel Granollers (ESP) und Radek Stepanek (CZE/jeweils Barcelona) besiegt.
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