Frust über System
Todesstrafe nach Mord an Krankenversicherer-Chef?
Seit der Tötung des Vorstandschefs eines Krankenversicherers in New York hat einer Richterin entschieden, ob der Angeklagte Luigi Mangione die Todesstrafe ausfassen wird.
Der 27-jährige Mangione wird beschuldigt, am 4. Dezember 2024 den Chef des milliardenschweren US-Krankenversicherers United Healthcare, Brian Thompson, gezielt auf einer Straße im New Yorker Stadtteil Manhattan ermordet zu haben. Der 50-Jährige war nahe dem Times Square aus nächster Nähe niedergeschossen worden und in einem Krankenhaus an seinen Verletzungen gestorben.
Die von Überwachungskameras gefilmte Tat sowie die öffentliche Fahndung führten weltweit zu Schlagzeilen. Der Schütze floh zunächst auf einem Fahrrad und verschwand dann. Fünf Tage später wurde Mangione in einem Fast-Food-Lokal in der Stadt Altoona im US-Bundesstaat Pennsylvania als Tatverdächtiger verhaftet.
Rückschlag für US-Justizministerin Pam Bondi
Richterin Margaret Garnett entschied nun, die Möglichkeit einer Todesstrafe sei ausgeschlossen, eine lebenslange Haftstrafe ohne Bewährung sei aber nach wie vor möglich. Zudem entschied sie, dass bei der Festnahme von Mangione in einem Rucksack gefundene Beweisstücke in dem Prozess verwendet werden dürfen.
Die Entscheidung über das mögliche Strafmaß ist ein Rückschlag für US-Justizministerin Pam Bondi, die offen die Todesstrafe für Mangione gefordert hatte. Seine Verteidigung kritisierte dieses Einmischen als „unverfroren politisch“. Außer auf Bundesebene laufen auch noch jeweils separate Verfahren gegen Mangione in den Bundesstaaten New York und Pennsylvania.










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