Es gibt Themen, bei denen ich mir jedes Mal denke: Warum müssen wir darüber im Jahr 2026 eigentlich noch reden? Streunerkatzen sind ein solches Thema.
Ihr Leid ist real, brutal und jeden Tag sichtbar – wenn man nicht wegsieht. Ihr Leben ist geprägt von Hunger, Krankheiten, Verletzungen und unzähligen Jungtieren, die nie eine Chance haben.
Und trotzdem wird das von Menschen nach wie vor ignoriert. Oft mit einem Satz, der mich fassungslos macht: „Die werden eh überfahren.“
Unfassbar. Das ist weder ein Argument noch eine Ausrede. Es ist nicht einmal eine Meinung!
Denn die Kastration von Katzen ist gesetzlich vorgeschrieben. Punkt! Wer Tiere nicht kastrieren lässt, produziert Leid. Unkontrolliert. In Massen. Dass dieses Elend nicht längst explodiert ist, ist Menschen zu verdanken, die ehrenamtlich Katzen einfangen und pflegen.
Kastrations-Initiative
Die täglich zu den Futterstellen fahren, oft ihr privates Geld investieren. Die „Krone“-Tierecke plant jetzt eine große Initiative gegen das Leid der Streunerkatzen. Wir wollen helfen, finanzieren, vernetzen, bündeln – und vor allem dieses unsägliche Leid reduzieren.
Denn eines ist klar: Kastration wirkt. Wir suchen Menschen mit Erfahrung. Wir suchen Tierärzte mit Herz. Wir suchen jene, die wissen, wo die Hotspots sind. Streunerkatzen können nicht um Hilfe bitten. Aber wir gemeinsam können handeln. Bitte schreiben Sie uns Ihre Erkenntnisse, damit wir einen Rettungsplan für die Samtpfoten erstellen können: miau@kronenzeitung.at
Ihre Maggie Entenfellner
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