Für Kopfschütteln sorgt die „Begründung“ eines jungen Autofahrers, der in der Nacht auf Sonntag am Wiener Gürtel mit 104 statt der erlaubten 50 km/h dahinbrauste. Der Lenker war an diesem Wochenende allerdings nicht der Einzige, der es mit dem Einhalten des gesetzlichen Tempolimits nicht so genau nahm.
Im Zuge einer Schwerpunktaktion wurde die Polizei in der Nacht am Neubaugürtel auf den jungen Raser aufmerksam. Dieser hatte sich zuvor offenbar ein illegales Rennen mit einem zweiten Autofahrer geliefert. Als Beamte den Lenker anhalten wollten, beschleunigte dieser zuerst, bremste aber wenig später abrupt und wurde angehalten, hieß es in einer Aussendung der Polizei.
Bei dem Lenker handelte es sich um einen 20-jährigen irakischen Staatsangehörigen, dem der Probeführerschein an Ort und Stelle abgenommen wurde. Bei seiner Befragung gab er an, „er habe schnell nach Hause kommen wollen“.
Insgesamt wurden im Zuge der Schwerpunktaktion 13 Anzeigen wegen Geschwindigkeitsüberschreitungen sowie 58 Anzeigen wegen sonstiger verkehrsrechtlicher Delikte gelegt.
Mit 142 km/h davongerast, 23 Delikte
Einige Stunden zuvor ging der Polizei ein weiterer Raser ins Netz. Dieser war auf der Reichsbrücke stadtauswärts unterwegs, und zwar mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit. Auch dieser Lenker ignorierte zunächst die Aufforderung, stehen zu bleiben, und drückte aufs Gas. Dabei erreichte er eine Spitzengeschwindigkeit von 142 km/h.
In der Argonautenstraße verlor der Lenker allerdings die Kontrolle und geriet mit seinem Fahrzeug ins Schleudern. Der 22-Jährige wurde festgenommen und der Pkw beschlagnahmt. Zudem wurden nicht passende Kennzeichen, die er zuvor vom Fahrzeug seines Vaters abmontiert hatte, sowie eine bereits entzogene Lenkberechtigung festgestellt. Er wurde wegen 22 verwaltungsrechtlicher Delikte sowie eines strafrechtlichen Delikts angezeigt.
Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung. Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.
User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB). Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.